Alpkogel (Semmeringgebiet)

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Alpkogel
f1
Höhe 1414 m ü. A.
Lage Niederösterreich / Steiermark, Österreich
Gebirge Semmeringgebiet, Randgebirge östlich der Mur, Zentralalpen
Dominanz 0,68 km → Erzkogel
Koordinaten 47° 36′ 50″ N, 15° 51′ 44″ OKoordinaten: 47° 36′ 50″ N, 15° 51′ 44″ O
Alpkogel (Semmeringgebiet) (Niederösterreich)
Alpkogel (Semmeringgebiet)
Gestein Grauer Albitphyllit

Der Alpkogel ist ein 1414 m ü. A. hoher Berg im Semmeringgebiet. Über den Gipfel verläuft die steirisch-niederösterreichischen Grenze.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berg liegt drei Kilometer südöstlich vom Semmeringpass, gut 1½ Kilometer südlich des Sonnwendstein. Er gehört zu dem Kamm, der sich im Gebiet östlich des Semmeringpasses südwärts zum Fröschnitzsattel hinzieht, und dann weiter zum Wechsel und in die Fischbacher Alpen. Dieser Kamm bildet über den Semmering kommend die Landesgrenze Niederösterreich zur Steiermark, und auch die Wasserscheide Mürz (über Dürrgraben und Fröschnitzbach) zu Leitha, bis zum Alpkogel zur Schwarza (über Göstritzgraben und Auebach), ab dort zur Pitten (über Ottenbach und Trattenbach und weiter). Im Schwarza-Einzugsgebiet bildet er die Südspitze, in dem der Mürz den östlichsten Punkt. Politisch gehört der Alpkogel zu Spital am Semmering und Trattenbach, die Gemeindegrenze des letzteren zu Schottwien läuft nördlich knapp unterhalb des Gipfels zur Kammlinie.

Wege und Hütten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begangen[1][2] wird der Berg meist im Rahmen der Höhenweg-Weitwanderwege des Gebiets, dem Niederösterreichischen Landesrundwanderweg (NLW) über Semming – Sonnwendstein zum Fröschnitzsattel, oder Gloggnitzer Rundwanderweg (834) in mehreren Varianten, dem Steirischen Voralpenweg (740) am Kamm. Zustiege sind auch von Göstritz (Weinweg, weiter am Kamm), von Trattenbach über Schlaggraben oder Ottenbach wie auch Steinhaus über den Dürrgraben möglich, sowie auf zahlreichen Fostwegen, ist also auch für Mountainbikes leicht befahrbar. Die Fernwege führen aber beiderseits um den Gipfel herum, auf den bewaldeten Gipfel selbst leiten einige leichte Steige. Die Gipfelflur ist teils offen. Winters wird hier die Wechsel-Semmering-Panoramaloipe gelegt.[3] Der Berg ist auch als Schitour mit Überschreitungen bekannt[4] oder für Schneeschuhgänger reizvoll.

Alpkogel-Hütte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich des Gipfels liegt die Alpkogel-Hütte (1314 m ü. A.), eine kleine Selbstversorger-Unterstandshütte des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK), Sektion Neunkirchen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz Hauleitner, Rudolf Hauleitner: Wiener Hausberge. Bergverlag Rother, 2001, S. 122.
  2. Alpkogel und Erzkogel, Tourenbuch schwidy.at, 12. Oktober 2014 (mit Fotos).
  3. Wechsel-Semmering-Panoramaloipe – Loipeninfo. loipeninfo.at (pdf).
  4. Semmering – Stuhlecktour. Tourenbeschreibung Andrea Beran, auf Bergfex.at, 20. September 2011.
  5. Alpkogel-Hütte, 1314 m. ÖTK Sektion Neunkirchen