Amoklauf (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelAmoklauf
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1994
Länge65 Minuten
AltersfreigabeFSK Keine Jugendfreigabe (gekürzt)
Stab
RegieUwe Boll
DrehbuchUwe Boll
ProduktionUwe Boll
MusikUwe Spies
KameraRichard Eckes
Besetzung

Der Film Amoklauf ist eine frühe Low-Budget-Produktion von Uwe Boll aus dem Jahr 1994.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film reflektiert ausschnitthaft das Leben eines verbitterten Kellners, der alleinlebend und isoliert von der Außenwelt einen abgrundtiefen Hass auf seine Mitmenschen entwickelt. Zu Hause sieht er sich endlose Wiederholungen von Quizshows an, um dann schließlich zu brutalen Gewaltfilmen überzugehen, die seine Mordgelüste zumindest teilweise befriedigen.

Als sich der Protagonist beim Masturbieren von seiner Nachbarin gestört fühlt, bringt er diese zunächst mit einem Messer um, befriedigt sich zu Ende und startet, befreit von allen Hemmungen, einen mörderischen Feldzug gegen alles Menschliche, was sich bewegt.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde 1994 für den Max-Ophüls-Preis nominiert.[1]

Rezensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Lexikon des internationalen Films wird geurteilt, dass es sich bei dem Film keinesfalls um eine „Auseinandersetzung mit Reizüberflutung, Werteverlust und Gewalttätigkeit in einer zunehmend anonymeren Gesellschaft, sondern eine gedankenlose Aneinanderreihung äußerst krasser Szenen, die nicht auf Erkenntnis, sondern auf den Effekt zielen“ handele.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. cinema.de: "Amoklauf wurde 1994 für den Max-Ophüls-Preis nominiert"
  2. Amoklauf. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet