András Kovács

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
András Kovács, 2010

András Kovács (* 20. Juni 1925 in Kide, Kreis Cluj, Rumänien; † 11. März 2017 in Budapest) war ein rumänisch-ungarischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kovács studierte zunächst Psychologie, Soziologie und Ästhetik an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj und ab 1946 in der Regieklasse der Hochschule für Drama und Film in Budapest, wo er später als Hochschullehrer tätig war.

Kovács wurde als Jurymitglied zum 5. Internationalen Filmfestival in Moskau eingeladen, sowie 1967 und 1976 zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Die Ereignisse um die Massaker in Novi Sad, Jugoslawien, von 1942 wurden 1966 von András Kovács in dem Film Cold Days (ungar. Originaltitel Hideg napok) nach dem Roman von Tibor Cseres verarbeitet. Das Budapester Filmstudio leitete er von 1951 bis 1957. Mitte der 80er Jahre war er Vorsitzender des Verbandes der ungarischen Film- und Fernsehkünstler.

Auf dem Internationalen Filmfestival Moskau wurden mehrere seiner Filme gezeigt:

  • 1968 The Lost Generation
  • 1981 Temporary Paradise, der mit dem Silbernen Preis ausgezeichnet wurde
  • 1985 The Red Countess

Für den Film A ménesgazda aus dem Jahr 1978 wurde er 1979 auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin für den Goldenen Bären nominiert.[1]

Auf der documenta 6 in Kassel wurde der Film Labirintus/Labyrinth von 1976 vorgeführt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Most Important Art: Soviet and Eastern European Film After 1945, Autoren: Mira Liehm, Antoni J. Liem, 1980
  • Katalog zur documenta 6: Band 2: Fotografie, Film, Video; Kassel 1977 Seite 217 ISBN 3-920453-00-X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IMDb: Awards