Andrej Kabjakou

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Andrej Kabjakou (2010)
Kyrillisch (Weißrussisch)
Андрэй Уладзіміравіч Кабякоў
Łacinka: Andrej Uladzimiravič Kabiakoŭ
Transl.: Andrej Uladzimiravič Kabjakoŭ
Transkr.: Andrej Uladsimirawitsch Kabjakou
Kyrillisch (Russisch)
Андрей Владимирович Кобяков
Transl.: Andrej Vladimirovič Kobjakov
Transkr.: Andrei Wladimirowitsch Kobjakow

Andrej Kabjakou (* 21. November 1960 in Moskau) ist seit 2014 Ministerpräsident Weißrusslands. Zuvor war er seit 2000 Vize-Ministerpräsident. Von 2002 bis 2003 war er zudem Wirtschaftsminister seines Landes.

Lebenslauf und politischer Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrej Kabjakou wurde 1960 in Moskau geboren und schloss 1983 am Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstitut MAI als Maschinenbau-Ingenieur ab. Er arbeitete von 1985 bis 1995 in einer Fabrik für Diaprojektoren in der Kleinstadt Rahatschou in der Homelskaja Woblasz im Südosten des Landes, unterbrochen 1989 bis 1991 von einem Zweitstudium als Ökonom und Politologe an der Staatlichen Wirtschaftsuniversität und am Institut für Politische Wissenschaft und Soziales Management KPB in Minsk.

1995 wechselte Kabjakou in den Staatsdienst, zuerst als stellvertretender Leiter des Sicherheitsdienstes des Präsidenten. 1996 wurde er stellvertretender Vorsitzender der Staatlichen Kontrollkommission. Ab Juni 1998 führte Kabjakou den Staatskonzern für leichte Industriegüter, um im Dezember 1998 als Vorsitzender in die Staatliche Kontrollkommission zurückzukehren.

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2000 wurde Andrej Kabjakou Erster Stellvertretender Ministerpräsident und war von 2002 bis 2003 Wirtschaftsminister von Weißrussland. Ab Dezember 2003 war er Vize-Ministerpräsident und seit Februar 2004 Vorsitzender des Aufsichtsrats der staatlichen Belpromstrojbank JSC.[1]

Am 27. Dezember 2014 wurde Kabjakou als Nachfolger von Michail Mjasnikowitsch zum Ministerpräsidenten von Weißrussland ernannt.[2]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrej Kabjakou ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürg Vollmer: Andrei Kobjakow, Vize-Ministerpräsident von Belarus. maiak. 27. April 2010. Abgerufen im 27. April 2010.
  2. Lukaschenko feuert Ministerpräsidenten. In: tagesschau.de. 27. Dezember 2014, archiviert vom Original am 27. Dezember 2014; abgerufen am 27. Dezember 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andrej Kabjakou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien