Anstand

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Dieser Artikel erläutert Anstand als Umgangsform; zu anderen Bedeutungen siehe Anstand (Begriffsklärung).

Als Anstand wird in der Soziologie ein als selbstverständlich empfundener Maßstab für ethisch-moralischen Anspruch und Erwartung an gutes oder richtiges Verhalten bezeichnet. Der Anstand bestimmt die Umgangsformen und die Lebensart.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joachim Kohlhof: Ohne Anstand und Moral: Beiträge zur wirtschafts- und gesellschaftsethischen Diskussion, Vol. 10. Rosenberger Fachverlag, 2002.
  • Horst Volker Krumrey: Entwicklungsstrukturen von Verhaltensstandarden: Eine soziologische Prozeßanalyse auf der Grundlage deutscher Anstands- und Manierenbücher von 1870–1970, Suhrkamp, 1984.
  • Katherina Mitralexi: Über den Umgang mit Knigge: zu Knigges „Umgang mit Menschen“ und dessen Rezeption und Veränderung im 19. und 20. Jahrhundert, Freiburg: Hochschulverlag (1984).
  • Barbara Zaehle: Knigges Umgang mit Menschen und seine Vorläufer, ein Beitrag zur Geschichte der Gesellschaftsethik. No. 22. C. Winter, 1933.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hillmann, Karl-Heinz. "Wörterbuch der Soziologie. 5. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage." Kröner, Stuttgart (2007). Stichwort "Anstand" S. 31f.