Anthony Ainley

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Anthony Ainley (* 20. August 1932 in Stanmore, Middlesex; † 3. Mai 2004 in Harrow, London, England) war ein britischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ainley stammt aus einer Schauspielfamilie. Sein Vater Henry war ein bekannter Theaterschauspieler und sein Bruder Richard trat in mehreren Hollywoodfilmen auf. Bereits im Alter von fünf Jahren bekam Ainley seine erst Filmrolle. Nach seinem Schulabschluss beendete Ainley zunächst eine Ausbildung als Versicherungskaufmann.[1] Anschließend absolvierte Ainley seine Schauspielausbildung auf der RADA (Royal Academy of Dramatic Art). Während seiner Schulzeit gewann er einen Comedypreis für seine Darstellung des Jack Worthing in The Importance of Being Earnest.[2] Danach trat Ainley mehrere Jahre im Theater auf. In den 1960er Jahren war er in einigen Filmen und Fernsehserien zu sehen, darunter The Avengers und Upstairs Downstairs.[1] 1975 spielte Ainley Dietz in Caprona – Das vergessene Land.[2] Später stellte er den Master in der Fernsehserie Doctor Who dar. In den 1990er Jahren gab Ainley das professionelle Schauspielen auf.[1] Jedoch blieb er mit der Fernsehserie Doctor Who eng verbunden und nahm an einigen Conventions teil.[3] 1997 spielte Ainley noch einmal den Master, in dem Computerspiel Doctor Who: Destiny of the Doctors.[4][5]

Ainley war 30 Jahre lang Mitglied des London Theatres Cricket Club Teams. Er war niemals verheiratet, da er, nach eigener Aussage, seine eigene Freiheit zu sehr liebte. Ainley starb am 3. Mai 2004.[6]

2015 schrieb Karen Hollis die erste Biografie über Ainley. Sie trägt den Titel Anthony Ainley – The Man Behind The Master und wurde von Fantom Films veröffentlicht.[7]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1965: It's Dark Outside (Fernsehserie, 5 Folgen)
  • 1966: Naked Evil
  • 1968: Inspektor Clouseau
  • 1968: Joanna
  • 1969: Oh! What a Lovely War
  • 1971: In den Krallen des Hexenjägers
  • 1971: Assault
  • 1971: Brett (Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 1980: To Serve Them All My Days (Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 1972: Spyder's Web (Fernsehserie, 13 Folgen)
  • 1973: Das Haus am Eaton Place (Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 1974: The Pallisers (Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 1975: Caprona – Das vergessene Land
  • 1977: Nicholas Nickleby (Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 1978: Lillie (Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 1980: Mackenzie (Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 1981–1989: Doctor Who (Fernsehserie, 31 Folgen)
  • 1983: The Boy Who Won the Pools (Fernsehserie, 2 Folgen)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Jade Walker: Anthony Ainley. 25. Mai 2004; abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  2. a b Anthony Ainley (1991). Abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  3. Obituaries. Anthony Ainley (1932 - 2004). Abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  4. Joel Cornah: Anthony Ainley. The Man Behind the Master The Master. 31. Mai 2015; abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  5. History of Doctor Who Videogames. 11. November 2009; abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  6. Anthony Hayward: Anthony Ainley. The Master, arch-enemy of Doctor Who. 10. Mai 2004; abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  7. Nick Headley: Review – The Man Behind the Master. 10. Mai 2004; abgerufen am 9. April 2016 (englisch).