Antje Grothus

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Antje Grothus (* 1964) ist eine deutsche Umweltschützerin.[1] Sie war Mitglied der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung („Kohlekommission“) der deutschen Bundesregierung.[2] Sie ist Koordinatorin Kohlepolitik NRW bei der Klima-Allianz Deutschland.[3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grothus verbrachte ihre Jugend in Duisburg.[2]

Grothus engagiert sich in der Bürgerinitiative Buirer für Buir, die sich für den Schutz von Kultur und Umwelt im rheinischen Braunkohlegebiet einsetzt.[1] Sie setzte sich aktiv gegen die Rodung des Hambacher Forstes ein.[2] Im Juni 2018 wurde sie zur Vertreterin der Betroffenen aus der rheinischen Braunkohleregion in die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung („Kohlekommission“) gewählt.[2]

Grothus lebt seit 1994 im Kerpener Ortsteil Buir.[2] Sie hat drei Töchter.[2]

Grothus trat als Gesprächspartnerin in Nachrichtensendungen und in Talksendungen wie Anne Will und Maybrit Illner auf.[4][5] Auf dem Bundesparteitag der Tierschutzpartei am 9. und 10. Februar 2019 wurde ihr die MUT-Medaille verliehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alexandra Endres: "Ganz klare Stimmungsmache von RWE". In: Die Zeit. 7. September 2018, abgerufen am 3. Februar 2019.
  2. a b c d e f Robin Kunte: Antje Grothus: Eine Vermittlerin im Streit um die Braunkohle. In: NRZ. 10. September 2018, abgerufen am 3. Februar 2019.
  3. Klima-Allianz Deutschland – Kohleausstieg – Kontakt
  4. Wald oder Kohle? Streit um den Hambacher Forst. In: Anne Will. ARD, 7. Oktober 2018, abgerufen am 3. Februar 2019.
  5. Jana Stegemann: Energiewende-Kaffeeklatsch mit Talkshow-Politikern. TV-Kritik zu "Maybrit Illner". In: SZ. 21. September 2018, abgerufen am 3. Februar 2019.