Apian-Gymnasium

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Apian-Gymnasium
Apian Gymnasium.JPG
Schulform Gymnasium
Gründung 1971
Adresse

Maximilianstraße 25a

Ort Ingolstadt
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 44′ 41″ N, 11° 25′ 21″ OKoordinaten: 48° 44′ 41″ N, 11° 25′ 21″ O
Schüler rund 1400
Leitung Karl-Heinz Haak
Website www.apian.de

Das Apian-Gymnasium ist eine weiterführende Schule in Ingolstadt. Es entstand 1971 durch Ausgliederung aus dem Christoph-Scheiner-Gymnasium. Die Schule ist nach den Ingolstädter Professoren Peter (1495–1552) und Philipp Apian (1531–1589) benannt und hat derzeit etwa 1400 Schüler. Das Gymnasium war zunächst in der Hohen Schule im Stadtzentrum untergebracht und ist seit der Errichtung des Neubaus an der Maximilianstraße in den Jahren 1974–78 das einzige Gymnasium Ingolstadts außerhalb der Altstadt.

Ausbildungsrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es umfasst einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig mit Englisch als erster und Französisch oder Latein als zweiter Fremdsprache mit den Fächerschwerpunkten Mathematik, Physik und Chemie, den wirtschaftlichen Zweig mit Englisch als erster, Latein oder Französisch als zweiter Fremdsprache und Wirtschaft und Recht als weiterem Hauptfach ab der 9. Klasse mit den Fächerschwerpunkten Wirtschaft und Rechnungswesen/Wirtschaftsinformatik, sowie den sprachlichen Zweig mit Englisch als erster, Latein oder Französisch als zweiter und Spanisch als dritter Fremdsprache.

Förderung der Naturwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium zeichnet sich durch rege Förderung der Naturwissenschaften aus, so stellt es seit Jahren bayernweit die meisten Anmeldungen beim Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren und unterhält eine an deutschen Schulen einmalig große Sammlung von lebenden Tieren zu Unterrichtszwecken (Vivarium). Es sind darin mehr als 60 Arten vertreten, die zum Teil außer an dieser Schule nur noch in wenigen großen Zoos gehalten werden, etwa die Ameise Azteca, das größte an Land lebende Krebstier, der Palmendieb oder die vom Aussterben bedrohten mexikanischen Axolotl.

Der SIGNO-Erfinderclub, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, gehört zu den renommiertesten in Deutschland.

Die Schule ist eines von acht bayerischen Gymnasien, die vom Kultusministerium für den Modellversuch Center of Excellence – Zentrum für Schulqualität der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgewählt wurden. Im Rahmen dieses Projekts werden unter dem Motto Naturwissenschaften – erleben und kommunizieren innovative didaktische Konzepte entwickelt, erprobt und in Fortbildungen an Lehrer weitergegeben.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im naturwissenschaftlichen Trakt der Schule befindet sich ein japanischer Garten, den Studiendirektor Werner Karl zu seinem Abschied als Geschenk an die Schule angelegt hat.

Im Keller der Schule befindet sich das wahrscheinlich größte, von Schülern unterhaltene Eisenbahnmuseum mit Modelleisenbahnen.

Das Gymnasium ist Sport-Stützpunkt für die Sportarten Tennis, Fußball und Schwimmen.

Bekannte Lehrer und Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Schuhmann, ehemaliges Mitglied des bayerischen Landtags (SPD)
  • Alfred Ostermeier, Bürgermeister in Böhmfeld
  • Werner Karl, promovierter Historiker mit zahlreichen Beiträgen zur Regionalgeschichte

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]