Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

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Das Logo der AbL
Wagen der Jungen AbL (jAbL) auf der Demo Wir haben es satt!

In der 1980 gegründeten Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V. (AbL) sind mehrheitlich kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe der bäuerlichen Landwirtschaft, aber auch Verbraucher zusammengeschlossen. Als wesentliches Ziel gibt die AbL an, „die soziale Frage in der Landwirtschaft in das Bewusstsein zu rücken, um zu vermeiden, dass einseitig ökonomisch oder ökologisch begründete Sichtweisen die handelnden Menschen ausblenden und damit die sozialen Auswirkungen unberücksichtigt bleiben. Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit der AbL liegt darin, Projekte im Bereich der Qualitätserzeugung und der regionalen Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu initiieren und beratend zu begleiten.“

Die AbL versteht sich selbst als Opposition zum Deutschen Bauernverband als Einheitsverband landwirtschaftlicher Interessenvertretung; die AbL sieht den Bauernverband als zu einseitige Interessenvertretung landwirtschaftlicher Großbetriebe und der Agrarindustrie an. Sie gibt monatlich das Magazin Unabhängige Bauernstimme heraus,[1] seit 1993 jährlich außerdem ebenfalls im ABL-Verlag den Sammelband Der Kritische Agrarbericht. Auf ihre Initiative geht die Gründung des AgrarBündnisses zurück.

Vorsitzende sind Maria Heubuch und Bernd Voß. Der Verein ist beim Amtsgericht Böblingen eingetragen; die Geschäftsstelle befindet sich in Hamm (Westfalen).

Die AbL ist Mitglied der internationalen Bewegung La Via Campesina und der Kampagne Wir haben es satt!.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.bauernstimme.de/