Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung

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Die Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V. (AMF) ist ein gemeinnütziger Verein zum Austausch von Erfahrungen bei der genealogischen Forschung in den Neuen Bundesländern und zur gemeinsamen Erarbeitung und Darstellung der dabei gewonnenen Ergebnisse. Er hat etwa 900 Mitglieder. Vereinssitz ist Leipzig.

Vereinszweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptziel des 1962 gegründeten Vereins ist die Erforschung und Dokumentation von Familien und Adelsgeschlechtern, die aus dem geschichtlich mitteldeutschen Raum stammen. Von den Vereinsmitgliedern wird dabei der gesamte frühere Obersächsischen Kreis sowie die Ober- und Niederlausitz bearbeitet. Dieses Gebiet wird heute in etwa von den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg mit Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen abgedeckt. Um die Arbeit in diesem großen Forschungsgebiet erfolgreicher und durchschaubarer zu machen, haben sich unter der Schirmherrschaft der AMF eine Reihe regionaler und themengebundener Arbeitskreise gebildet, beispielsweise für die Uckermark, das Eichsfeld, das Erzgebirge, den Nordharz, das obere Elbtal und der Muldentalkreis.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für mitteldeutsche Familiengeschichte bietet Beiträge zur Familienforschung, Gelegenheitsfunde und Schrifttumsmitteilungen. Die unregelmäßig erscheinende AMF-Schriftenreihe bietet inzwischen fast 250 Hefte unterschiedlicher Themen an, von Vorträgen zu Jahrestagungen bis zu größeren Beiträgen über Forschungsergebnisse. Die dem Verein verbundene Stiftung Stoye hat in über 50 Bänden vor allem genealogisch wertvolle Editionen von Bürger- und Häuserbüchern im Druck veröffentlicht. In der Buchreihe Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher sind ebenfalls über 80 Bände erschienen.

Archiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das umfangreiche Archiv des Vereins ist im Staatsarchiv Leipzig als Depositum untergebracht und wird direkt von der AMF verwaltet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]