Arkadiusz Czartoryski

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Arkadiusz Czartoryski (2015)

Arkadiusz Czartoryski (* 14. April 1966 in Ostrołęka) ist ein polnischer Politiker, Kommunalpolitiker, seit 2005 Abgeordneter des Sejm in der V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode und ehemaliger Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Verwaltung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 beendete er sein Geschichtsstudium mit pädagogischem Schwerpunkt an der Katholischen Universität Lublin. In den Jahren 1992 bis 1997 arbeitete er als Lehrer für Geschichte und Gesellschaftswissenschaften im katholischen Lyceum des Vereins „Frieden und Gutes“ und im I. Allgemeinbildenden Lyceum „Józef Bem“ in Ostrołęka. Von 1997 bis 1998 war er Direktor der Woiwodschaftsfiliale der Landesstiftung für die Eingliederung von Behinderten in Ostrołęka. Czartoryski war im Verein der Freunde des V. Zasławer Ulanenregiments (in den Jahren 1998 bis 2002 war er Vorstandsmitglied des Vereins). Er war Mitglied der Volkstanzgruppe Ostrołęka. Von 1998 bis 2002 war er Stadtpräsident von Ostrołęka. Bei den Kommunalwahlen 2002 verlor er im zweiten Wahlgang gegen Ryszard Załuska. In den Jahren 2004 bis 2005 erfüllte er die Funktion des stellvertretenden Marschalls der Woiwodschaft Masowien.

Er war in der Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe (Christlich-Nationale Vereinigung – ZChN) aktiv, danach trat er der Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit – PiS) bei. Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde er über die Liste der PiS für den Wahlkreis Siedlce mit 14.753 Stimmen gewählt.

Am 2. November 2005 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium des Innern und der Verwaltung ernannt. Am 15. Mai 2006 trat er von dieser Funktion zurück. Am 25. Juni 2007 wurde Czartoryski Sekretär der PiS-Fraktion im Sejm.

Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde er mit 22.030 Stimmen erneut über die Liste der PiS in den Sejm gewählt. Er ist Vorsitzender der Sejm-Kommission für Staatskontrolle und Mitglied der Kommission für Innere Angelegenheiten und Verwaltung.

Er wurde ausgezeichnet mit der silbernen Medaille „Für Verdienste in der Landesverteidigung“ des Verteidigungsministeriums, dem silbernen Abzeichen „Verdienste für die körperliche Ertüchtigung“ und dem Ritterkreuzorden der Republik Ungarn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]