Katholische Universität Lublin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Katholische Universität Lublin
„Johannes Paul II.“
Logo
Gründung 8. Dezember 1918
Trägerschaft Römisch-katholische Kirche in Polen
Ort Lublin, Polen
Rektor Antoni Dębiński
Studenten 20.317
Website http://www.kul.lublin.pl/
Kirche der Universität

Die Katholische Universität Lublin (polnisch: Katolicki Uniwersytet Lubelski Jana Pawła II.) – kurz KUL – ist eine private katholische Universität in Lublin, Polen. Im Juni 2007 waren 18.582 Studenten eingeschrieben.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde 1918 gegründet, und zwar als Rechtsnachfolgerin und teilweise mit den von dort übernommenen Professoren der im selben Jahr von der sowjetischen Regierung aufgehobenen Römisch-katholischen Theologischen Akademie in Petersburg. Bis 1928 trug sie den Namen Uniwersytet Lubelski. 1938 erwarb sie das Habilitationsrecht. Seit 1934 besteht die Wissenschaftliche Gesellschaft der KUL, seit 1983 das Ökumenische Institut und das Johannes-Paul-II.-Institut, das seit dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II. eine führende wissenschaftliche Stellung hat. In der Zeit der Volksrepublik Polen war die KUL eine der wichtigsten Bastionen im Kampf gegen den Kommunismus.

Der Senat der Universität beschloss am 4. April 2005, die Hochschule in „Katholische Universität Lublin Johannes Paul II.“ umzubenennen (Katolicki Uniwersytet Lubelski Jana Pawła II).

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit hat die KUL fünf Fakultäten:

Bekannte Dozenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Dozenten in der Geschichte der Katholischen Universität Lublin (vor dem Zweiten Weltkrieg; in der Besatzungszeit lehrten die Professoren der Universität vollständig geheim in Lublin, Warschau und Kielce; nach dem Zweiten Weltkrieg):

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katholische Universität Lublin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 30. Juni 2007: Główny Urząd Statystyczny, Studenci szkół wyższych według województw i szkół (łącznie z cudzoziemcami). Stan w dniu 30 XI 2007 r. in Szkoły wyższe i ich finanse w 2007 r.

Koordinaten: 51° 14′ 52″ N, 22° 32′ 41″ O