Arnim Basche

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Arnim Basche 2015 auf der Neuen Bult

Arnim Basche (* 9. September 1934 in Dresden als Arnim Joachim Basche) ist ein deutscher Sportjournalist und Moderator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnim Basche studierte zunächst vier Semester Wirtschaftswissenschaften wandte sich dann aber dem Journalismus zu. Ab 1961 betätigte er sich als Sportreporter beim WDR, 1963 stieß er zum Moderatorenteam der ARD-Sportschau. Ebenfalls für Sportsendungen betätigte sich Arnim Basche zudem als Produzent, so für Der Weg nach Innsbruck und Der Weg nach Tokio.

Seit 1971 war Basche freier Mitarbeiter beim ZDF, für das er ab 1972 auch die Moderation des Aktuellen Sportstudios übernahm. 1973 wurde er darüber hinaus Studioleiter für Sport beim ZDF in Düsseldorf. Für seine Berichterstattung von sportlichen Großereignissen wurde Basche mehrfach ausgezeichnet, so auch vom Nationalen Olympischen Komitee.

Ein besonderer Schwerpunkt von Arnim Basches journalistischer Arbeit liegt auf dem Pferdesport. Von 1968 bis 1969 war er Pressereferent der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Außerdem veröffentlichte er mehrere Fachbücher über Pferdesport und las zudem 2001 eine Hörbuch-Version von Monty Roberts' Das Wissen der Pferde ein. Online zugänglich ist seine Portraitreihe legendärer Pferde.

Eine parodistische Variante seiner Tätigkeit als Sportreporter und -moderator lieferte Basche 1970, als er in Tom Toelles futuristischer Fernsehsatire Das Millionenspiel bei einer fiktiven Spielshow, bei der die Kandidaten für eine Million DM eine Woche lang die Jagd von drei Serienkillern überleben mussten, neben seinem Kollegen Heribert Faßbender als Streckenreporter agierte.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978 Turf. Vollblutzucht und Galopprennsport, BLV, München-Bern-Wien.
  • 1981 Die schönste Welt der Pferde, Naturalis, München.
  • 1984 Geschichte des Pferdes, Sigloch, Künzelsau.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Sendung des Aktuellen Sportstudios unterlief ihm der Versprecher „Kickenbacher Offers“ statt Offenbacher Kickers.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]