Arthur Engelbert

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Arthur Engelbert (* 1951 in Werdohl) ist ein deutscher Medienwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Studium arbeitete Arthur Engelbert sieben Jahre in einem Dortmunder Stahlwerk als Industrieelektroniker. 1985 promovierte er mit einer Studie über die Linie bei Gottfried Boehm und Max Imdahl, war anschließend Mitarbeiter für die Umnutzung des Völklinger Hochofenwerks am Staatlichen Konservatoramt in Saarbrücken und von 1987 bis 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste in Berlin.

1996 erhielt Engelbert eine Professur an der Fachhochschule Potsdam und habilitierte 1998 im Fach “Medientheorie und Kunstwissenschaft” bei Bazon Brock in Wuppertal. Zwischen 1992 und 1998 nahm er Lehraufträge zur Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen wahr.

Neben seiner Lehrtätigkeit hat Arthur Engelbert zehn Jahre lang ein Multimediaunternehmen (MIB) in Berlin geleitet, war viele Jahre im Vorstand des Werkbund-Archivs in Berlin und hat seit 1999 das Forschungsprojekt cultrans aufgebaut, das Transfers zwischen den Kulturen und Künsten untersucht. Seit 2010 gehört er dem DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung“ an der Uni Potsdam an.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Treppe. Eine kulturgeschichtliche und medienkritische Studie. Königshausen & Neumann, Würzburg 2014, ISBN 978-3-8260-5525-6
  • Help! Gegenseitig behindern oder helfen. Eine politische Skizze zur Wahrnehmung heute. Königshausen & Neumann, Würzburg 2012, ISBN 978-3-8260-5017-6
  • Global Images. Eine Studie zur Praxis der Bilder. transcript Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-8376-1687-3
  • Gegenseitige Hilfe. Tectum Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3828821484
  • Normalkultur. Kulturen im Dialog. Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, ISBN 978-3826039058
  • mit Maike Pagel, Wolf Borchers (Hrsg.): cultrans. Ansichts-Sachen der Kunst – Views of Art. Königshausen & Neumann, Würzburg 2005, ISBN 978-3826030222
  • Conrad von Soest. Ein Dortmunder Maler um 1400. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1995

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe: DFG-Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung“