Auguste Cornelius

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Auguste Cornelius (* 1841 in Darmstadt; † 1. Dezember 1890[1] in Charlottenburg) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auguste Cornelius war die Tochter des Schauspielerehepaars Friederike und Karl Cornelius. Der Komponist Peter Cornelius war ihr Bruder.

Cornelius verbrachte ihre Kindheit in Darmstadt, ihre Schulzeit in Wiesbaden und Mainz. Seit ihrer Kindheit war es ihr Wunsch, Sängerin zu werden. Da sie auch Talent dazu bewies, wurde sie besonders von Giacomo Meyerbeer gefördert. Dieser hatte ihr bereits ein Stipendium vom König von Preußen Friedrich Wilhelm IV. vermittelt, als sie schwer erkrankte. Durch ein lang anhaltendes Fieber verlor sie die Kraft zu singen und musste den von ihr angestrebten Beruf der Sängerin aufgeben.

Um sich dennoch künstlerisch zu äußern, verlegte sich Cornelius aufs Schreiben und debütierte 1866. Vieles veröffentlichte Cornelius unter dem Pseudonym Paul Dido. Bekannt wurde sie außerdem durch ihre Übersetzungen von Molières Werk ins Deutsche.

Ab 1878 lebte Auguste Cornelius in Charlottenburg und starb dort auch am 1. Dezember 1890.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die blinde Frau (1866)
  • Die erkannten Götter (1867)
  • König und Dichter (1868)
  • Platen in Venedig (1869)

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andere Lebensdaten gibt z.B. Susanne Kord: Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Metzler, Stuttgart 1992. S. 254. Geburtsdatum ist hier der 17. Juli 1826, Todesdatum der 30. November 1891.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]