Axel Roeder

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Axel Roeder (* 1941 in Berlin) ist ein deutscher Forstwissenschaftler und war Direktor der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) in Trippstadt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axel Roeder studierte Forstwirtschaft in Göttingen und Freiburg, promovierte 1970 und habilitierte 1974 jeweils in Freiburg. Von 1974 bis 1979 war er u. a. Hilfsreferent in der Landesforstverwaltung Hessen, danach von 1979 bis 1986 Forstamtsleiter in Usingen. Ab 1986/87 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2006 war er Direktor der FAWF. Er ist verheiratet und hat vier Kinder und lebt in Trippstadt.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Direktor der FAWF und Professor an der Universität Freiburg arbeitete er zusammen mit seinen Mitarbeitern und Studenten über Biometrie, Inventur zu Monitoringforschung, Organisationslehre, Personallehre, Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Marketing, Forsteinrichtung, betriebspolitisches Handeln in gesellschaftlichen Konfliktfeldern, zu Waldökologie, Naturschutz, Waldpädagogik, Bedeutung von Forstwirtschaft und Wald im ländlichen Raum zu Fragen des Tourismus und vieles mehr.

Axel Roeder engagierte sich fast 30 Jahren aktiv in der IUFRO[1]. Von 1978 bis 1986 war er stellvertretender Leiter der IUFRO-Fachgruppe „Statistische Methoden, Mathematik und Computer“ und von 1987 bis 1990 stellvertretender Koordinator der IUFRO-Abteilung „Allgemeine Fachgebiete“. Für die Zeit von 1991 bis 1995 übernahm Axel Roeder die Koordination der IUFRO-Abteilung „Inventur-, Zuwachs-, Ertrags- und Betriebslehre und Biometrie“. Seit 1996 gehört er schließlich zum Internationalen Rat der IUFRO.

Seit 2011 ist er Mitglied im Beirat des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben über sechzig Veröffentlichungen in Fachzeitschriften ist er mit Gerhard Oesten Verfasser des Lehrbuches „Management von Forstbetrieben“

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International Union of Forest Research Organizations