Béla Fischer

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Béla Fischer (* 4. Februar 1959 in Bratislava) ist ein slowakisch-österreichischer Komponist, Dirigent, Pianist und Musikpädagoge.

Bela Privat 1.jpg

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fischer begann die Musikausbildung in seiner Geburtsstadt mit fünf Jahren. Am Konservatorium und an der Musikakademie Bratislava studierte er Komposition und Violine.

Seit 1981 ist er in Österreich tätig, wo er von 1990 bis 1993 als Ballettkorrepetitor an der Wiener Staatsoper arbeitete. Im Jahre 1996 erhielt er ein fixes Engagement an der Volksoper, wo er als Ballettkorrepetitor, Dirigent und als Arrangeur von Ballettabenden und Soireen wirkt. Er erarbeitete eine Fassung für Kammerorchester für die Erstaufführung der Offenbach-Nestroy-Operette „Häuptling Abendwind“ und übernahm die Musikalische Leitung.

Für verschiedene Bühnen in Wien, wie etwa das Theater der Jugend, die Freie Bühne Wieden oder sein eigenes Salonorchester, arbeitete Béla Fischer als Dirigent. Gastspiele und Tourneen führten ihn an die Budapester Staatsoper, die Theater Augsburg, Baden bei Wien, Bonn sowie nach Israel, Italien, Japan, Russland und in die Schweiz.[1]

Seit dem Jahre 2008 ist Fischer als Professor an der Privatuniversität Wiener Konservatorium tätig.[2]

Zu seinen Werken als Komponist zählen etwa das Musical „Schani“ über Johann Strauß, ein Requiem, dessen Welturaufführung im Mai 2009 in Wien stattfand, das Musical „Die Räuber“ nach dem Drama von Friedrich Schiller mit Uraufführung in Deutschland und das Musical „Abschied von Sidonie“, welches im Rahmen des Musiksommers Steyr 2011 welturaufgeführt wurde.[3]

Fischer hat zwei Söhne, Béla jun.[4] und Michael[5], die gleichfalls als Musiker tätig sind und eine kleine Tochter Helene. Seit August 2015 ist er mit Susanne Marik verheiratet.

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Requiem (2009)[6]
  • Die Räuber“ Musical nach dem Drama von Friedrich Schiller (2009)
  • Eröffnungsfanfare zum Life Ball 2012
  • Bertha von Suttner“ Musical[7]
  • Schani“ Musical über Johann Strauß[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Béla Fischer auf „Volksoper Wien“ (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volksoper.at abgerufen am 1. Juli 2014
  2. Béla Fischer auf „Konservatorium Wien“@1@2Vorlage:Toter Link/www.konservatorium-wien.ac.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 1. Juli 2014
  3. Béla Fischer auf „Contemporary Composers Index“ abgerufen am 1. Juli 2014
  4. Béla_Fischer auf der Website der „Tournee Theater Thomas Stroux GmbH“ abgerufen am 7. Jänner 2014
  5. Website von Michael Fischer (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mike-fish.com abgerufen am 7. Jänner 2014
  6. Ankündigung der Welturaufführung (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/lists.univie.ac.at abgerufen am 1. Juli 2014
  7. Website des Musicals abgerufen am 1. Juli 2014
  8. „Schani“ im Sesslerverlag abgerufen am 1. Juli 2014