Börries von Notz

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Börries von Notz (2015)

Börries von Notz (* 1. Mai 1973 in Mölln) ist ein deutscher Jurist und war von 2014 bis Juni 2019 Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg. Ab Juli 2019 ist er Geschäftsführer der Stiftung Nantesbuch.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der jüngere Sohn von Friedhelm von Notz studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und war ab 2001 für Museumsinstitutionen wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und den Deutschen Museumsbund tätig. Als selbständiger Rechtsanwalt beriet und vertrat er ab 2004 Kulturinstitutionen und Kulturschaffende.

2008 bis 2014 war von Notz Geschäftsführender Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Seit dem 1. Februar 2014 vertrat er als Alleinvorstand die Stiftung Historische Museen Hamburg, der als Haupthäuser das Museum für Hamburgische Geschichte, das Altonaer Museum und das Museum der Arbeit angehören.[1][2] Seit Oktober 2015 gab er das Hamburger Geschichtsmagazin „Hamburg History Live!“ heraus.[3]

Börries von Notz hat die Stiftung Historische Museen Hamburg im Juni 2019 verlassen und wird ab Juli 2019 Sprecher der Geschäftsführung zur Stiftung Nantesbuch.[4]

Sein älterer Bruder Konstantin von Notz ist ebenfalls Anwalt und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Petra Schellen: Kulturpolitik: Der Geist der Kaufleute, Taz, 17. Oktober 2013
  2. Börries von Notz neuer Chef der Stiftung Historische Museen, Hamburger Abendblatt, 20. September 2013
  3. "Hamburg History Live!" auf der Website der Historischen Museen Hamburg, 19. Mai 2016
  4. Vera Fengler: Börries von Notz: „In Hamburg wäre so viel möglich“, abendblatt.de, 11. Juni 2019