Baaba Maal

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Baaba Maal (2011)

Baaba Maal (* 1953 in Podor in der senegalesischen Provinz Fouta) ist ein senegalesischer Sänger, der über 15 Alben veröffentlicht hat. Er singt meist in seiner Muttersprache Pulaar, die zur Fulfulde-Gruppe gehört.[1]

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde 1953 in Podor in der senegalesischen Provinz Fouta geboren und gehört zum Volk der Tukulor (auch Haalpulaar). Seine Eltern waren Fischer, aber seine Mutter sang zum Vergnügen, wodurch er mit A-Cappella-Gesang und traditionellen Melodien vertraut wurde. 1974 beschloss er, in Dakar Musik zu studieren und später auch in Paris. 1984 kehrte er nach Senegal zurück, weil seine Mutter gestorben war und blieb dort. 1985 gründete er die Band Daande Lenol (Stimme des Volkes) aus neun Musikern, unter ihnen auch Mansour Seck und Mbassou Niang. Baaba Maal versucht, eine seinen Wurzeln nahe Musik zu entwickeln (z. B. Kora, Tama), verwendet aber auch moderne Elemente, (z. B. E-Gitarre). Im Jahr 2001 arbeitete er gemeinsam mit Hans Zimmer am Score zum Film Black Hawk Down und übernahm den Gesangspart in vier Musikstücken.[2] Am 7. Juli 2007 trat er im Rahmen des Live-Earth-Konzerts in Südafrika auf. 2008 nahm er den Titelsong zum Computerspiel Far Cry 2 auf. Bei einem Konzert im Rahmen der weltweiten Masterpeace-Veranstaltungen trat Baaba Maal im September 2014 im Amsterdamer Ziggo Dome gemeinsam mit Oleta Adams und dem ZO! Gospel Choir auf.[3][4]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wango, 1988
  • Djam Leelii, 1989
  • Taara, 1990
  • Baayo, 1991
  • Lam Toro, 1993
  • Firin' in Fouta, 1994
  • Nomad Soul, 1998
  • Missing You, 2001
  • Television, 2009
  • Johannesburg, 2016 (mit Mumford & Sons)[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Megan Romer: Baaba Maal. About.com, World Music, 5. März 2014.
  2. http://worldbeatplanet.com/baaba-maal/bhd.html
  3. Oleta Adams komt naar Ziggo Dome. De zangeres komt voor het vredesconcert MasterPeace. NPO Radio 2, 7. Mai 2014, abgerufen am 30. Januar 2016 (niederländisch).
  4. Masterpeace in Concert. maxazine.nl, abgerufen am 30. Januar 2016 (niederländisch).
  5. Mumford & Sons: Johannesburg EP (CD). In: jpc.de. Abgerufen am 17. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]