Backware

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Brezeln und Weißbrotstückchen, Backwaren
Gebäck

Backwaren ist der Oberbegriff für Lebensmittel aus Getreide oder Getreideerzeugnissen, die gebacken werden. Hergestellt werden sie in der Regel von Bäckereien oder Konditoreien. Grob eingeteilt werden sie in die Gruppen Brot, Kleingebäck und feine Backwaren sowie als spezielle Untergruppe in länger haltbare Dauerbackwaren, die einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt haben.

Kleingebäck ist die Sammelbezeichnung für kleine Backwaren aus Brotteig, die maximal 250 Gramm wiegen. Der Teig kann anders zubereitet werden als der klassische Brotteig. Die Begriffsdefinitionen finden sich in den Leitsätzen für Brot und Kleingebäck.[1] Typische Beispiele für Kleingebäck sind Brötchen, Kipferl, Croissants und Brezeln.

Feine Backwaren[2] werden umgangssprachlich als Gebäck bezeichnet. Es unterscheidet sich lebensmittelrechtlich von Brot und Kleingebäck durch einen höheren Fett- und Zuckergehalt, nämlich zusammengenommen mindestens 1/9 des Mehlgehalts. Zum Feingebäck zählen auch nicht süße Dauerbackwaren sowie Laugengebäck, Kräcker und Salzgebäck, unabhängig von ihrer Zubereitung. Klassisches Feingebäck sind Plätzchen, Kuchen und Torten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Backware – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Backwaren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Lebensmittel-Lexikon Dr. Oetker, 4. Aufl. 2004, Artikel Backwaren, Feine Backwaren und Kleingebäck

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leitsätze für Brot und Kleingebäck, veröffentlicht im deutschen Bundesanzeiger Nr. 184 vom 28. September 2005
  2. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Fassung 8. Januar 2010: Leitsätze für Feine Backwaren, aufgerufen 21. September 2012