Bahnhof Hausen i Tal

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Hausen i Tal
Empfangsgebäude und angrenzendes Bahnwärterhaus (2018)
Empfangsgebäude und angrenzendes Bahnwärterhaus (2018)
Daten
Betriebsstellenart Bahnhof
Lage im Netz Zwischenbahnhof
Bahnsteiggleise 1
Abkürzung THAT
IBNR 8002656
Preisklasse 6
Eröffnung 1890
Lage
Stadt/Gemeinde Beuron
Ort/Ortsteil Hausen im Tal
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 4′ 50″ N, 9° 1′ 39″ OKoordinaten: 48° 4′ 50″ N, 9° 1′ 39″ O
Höhe (SO) 599 m ü. NHN
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Baden-Württemberg
i16

Der Bahnhof Hausen i Tal ist eine Betriebsstelle der Bahnstrecke Tuttlingen–Inzigkofen. Er befindet sich im Osten der Gemeinde Beuron, einen Kilometer westsüdwestlich des Dorfes Hausen im Tal. Der Bahnhof wurde gemeinsam mit der unter militärischen Erwägungen gebauten Strecke durch das Donautal 1890 in Betrieb genommen.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Empfangsgebäude zeigt sich als ein spartanisch württembergisch ausgestattetes Bahngebäude, ein dreigeschossiger Landbahnhof mit charakteristischer Bauweise. Ein besonderes eisenbahntechnisches Wahrzeichen ist der heute einsturzgefährdete, typisch badische Wasserturm mit Flachboden und Kegeldach im westlichen Bahnhofsteil.[1] Er wurde vor Jahren als Modell im Maßstab H0 durch das Unternehmen Faller angeboten.[2]

Der Bahnhof ist wie der Bahnhof Fridingen mit einem vor Ort bedienten, mechanischen Stellwerk der Einheitsbauart ausgestattet, das 1976 in Betrieb genommen wurde. Die Weichen, die Einfahr- und Ausfahrsignale, sowie die Schranken werden vom Fahrdienstleiter über Drahtzüge gestellt und bedient.[3]

Es sind zwei Hauptgleise vorhanden, von denen Gleis 1 am Hausbahnsteig liegt; Gleis 2 hat hingegen keinen Bahnsteig. Nördlich der Strecke gab es früher ein Ladegleis, welches aber zurückgebaut wurde. Die Laderampe und der Prellbock dieses Gleises sind noch sichtbar. In Hausen im Tal halten zwei- bis vierstündlich Regional-Express-Züge der DB Regio zwischen Ulm Hauptbahnhof und Donaueschingen sowie einzelne Züge der Hohenzollerischen Landesbahn zwischen Sigmaringen und Tuttlingen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Signal & Technik zu Besuch in... Hausen i Tal – Schätze im Donautal (2). In: DREHSCHEIBE 308, Heft 8/20, Dez./Jan., S. 104–107.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bahnhof Hausen i Tal – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Falko Hahn (fah): Donautalbahn ist Kulturdenkmal. In: Südkurier vom 16. September 2006
  2. Siehe: Faller Wasserturm
  3. Holger Kötting: Liste Deutscher Stellwerke auf stellwerke.de, vom 26. Oktober 2015, abgerufen am 4. April 2018