Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug

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Neuwittenbek–Schusterkrug–Voßbrook
Streckennummer: 9104
Streckenlänge: 11 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
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Militärgelände Voßbrook
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Ladestelle Lindenau-Werft
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Vossloh
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11 Ladestelle Schusterkrug
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8 Altenholz
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3 Rathmannsdorf
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von Flensburg
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0 Neuwittenbek (früher Pers.-Halt)
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nach Kiel Hbf
Ladestelle Lindenau-Werft
Ladestelle Schusterkrug, im Hintergrund die Einfahrt zum Militärgelände Voßbrook

Die Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug wurde am 13. Oktober 1923 als Kleinbahn Neuwittenbek–Voßbrook eröffnet, sie dient dem Güterverkehr seit 23. Oktober 1923.

Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 1947 übernahmen die Hafen- und Verkehrsbetriebe der Stadt Kiel die Betriebsführung der Strecke. Am 1. März 1953 wechselte die Betriebsführung zur Maschinenbau Kiel, um am 7. Juni 1960 wieder an die Hafen- und Verkehrsbetriebe überzugehen.[1]

Die Verlängerung zum MaK-Werk (heute Vossloh) in Kiel-Friedrichsort ist als nicht öffentliches Anschlussgleis ausgeführt. Die Strecke wurde gebaut, um das damals zur DWK gehörende MaK-Werk an das Schienennetz anzuschließen. Zuvor wurden die Loks von DWK per Fähre zum Kieler Hauptbahnhof gebracht.

Die aus den Hafen- und Verkehrsbetrieben der Landeshauptstadt Kiel hervorgegangene Seehafen Kiel GmbH & Co. KG ist seit 1996 der Eigentümer der Strecke. Seit 2006 ist die Strecke Schusterkrug–Friedrichsort eine Anschlussbahn.

Streckenführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke beginnt im Bahnhof Neuwittenbek an der Bahnstrecke Kiel–Flensburg. Es folgt die ehemalige Ladestelle Rathmannsdorf. Auf dem Abschnitt bis Altenholz finden häufig Probefahrten fabrikneuer Lokomotiven statt.

Nach einer Rechtskurve erreicht der Zug die Ladestelle Schusterkrug (mit Laderampe), die zum Stadtteil Holtenau gehört. Direkt dahinter führt die Strecke in das ehemalige Militärgelände Voßbrook. Hier liegt eine Spitzkehre, in der die Loks umsetzen müssen.

Nachdem das ehemalige Militärgelände wieder verlassen ist, führt das Gleis direkt an der Straße entlang und passiert die Ladestelle der Lindenauwerft.

Nach der Durchfahrt durch Friedrichsort erreicht der Zug das Vossloh-Werkgelände.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • K. Ziemann, Die Geschichte des Kieler Handelshafens: 50 Jahre Hafen- und Verkehrsbetriebe, K. Wachholtz, Kiel, 1990.
  • Eisenbahnatlas Deutschland, Verlag Schweers + Wall GmbH, 2005.
  • Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 12: Schleswig-Holstein 1 (östlicher Teil). EK-Verlag, Freiburg 2010, ISBN 978-3-88255-671-1, S. 253–257.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuwittenbek – Kiel-Schusterkrug. Betriebsdaten. Archiviert vom Original am 18. September 2012, abgerufen am 10. Januar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien