Barbara Müller-Kageler

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Barbara Müller-Kageler (* 30. Juni 1938 in Berlin) ist eine deutsche Künstlerin und Hochschullehrerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barbara Müller-Kageler wurde in Berlin geboren und wuchs dort auf. Sie studierte von 1957 bis 1960 Kunstpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1963 bis 1966 Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 1962 bis 1982 hatte sie eine künstlerische Lehrposition an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Ab 1982 lehrte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, ab 1993 bis zu ihrer Emeritierung 2003 als Professorin.

Barbara Müller-Kageler bewegt sich in ihren Ölgemälden zwischen Figuration, Landschaft und Abstraktion. Ihr großes Thema ist auf der inhaltlichen Seite das Meer, auf der formalen die feine Nuancierung der Farbe Grau. Figurengruppen und landschaftliche Elemente ihrer Strandszenen überführt sie in durchdachte Aufbauten aus geometrischen Grundformen.

Barbara Müller-Kageler war von 1967 bis 1990 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler. Sie war bis zu dessen Tod 2009 mit dem Bühnenbildner Hans-Helmut Müller verheiratet. Der gemeinsame Sohn ist der Maler und Grafiker Felix Müller. Sie lebt und arbeitet in Berlin-Adlershof.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1972 VII. Kunstausstellung der DDR, Albertinum, Dresden
  • 2001 Malerei. Kunstverein Husum
  • 2001 Malerei. Kunstverein zu Rostock[1]
  • 2004 müller hoch 3 (mit Felix Müller und Hans-Helmut Müller), Kunst- und Medienzentrum Adlershof, Berlin[2]
  • 2009 Begegnungen. Jagdschloss Granitz, Kulturstiftung Rügen[3]
  • 2010 Kunstverein Stade
  • 2011 Werke aus der Sammlung. Orangerie Putbus, Kulturstiftung Rügen[4]
  • 2011 Inselgalerie Berlin[5]
  • 2011 Schaffens(t)räume Kunstsammlung Gera[6]
  • 2013 Schilfblau und Himmelgrün. Malerei Retrospektive zum 75. Geburtstag Orangerie Putbus, Kulturstiftung Rügen[7][8]
  • 2018 Strand und Steine, Kunsthandel Wilfried Karger Berlin zum 80. Geburtstag der Künstlerin[9]

Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976: Berlinpreis des Magistrats von Groß-Berlin

Kataloge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Müller-Kageler. Strandgestalten artbux-Verlag, 2013, ISBN 978-3-942203-03-6.
  • Barbara Müller-Kageler. Arbeiten aus den Jahren 1993–2009, artbux Verlag, 2010, ISBN 978-3-942203-01-2.
  • Barbara Müller-Kageler. Ruksaldruck, Berlin 1995.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Ausstellungsarchiv des Kunstvereins zu Rostock. Website des Kunstvereins. Abgerufen am 4. November 2011.
  2. Ausstellung „Müller hoch3“ im Kunst- und Medienzentrum Adlershof, Berlin
  3. Kulturstiftung Rügen
  4. a b KulturStiftung Rügen, Ausstellungen: Zeichnung, Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  5. Webpräsenz der Inselgalerie (Memento vom 29. Mai 2011 im Internet Archive)
  6. Artikel über die Ausstellung auf meinanzeiger.de (Memento vom 10. Juni 2015 im Internet Archive)
  7. Programm der Kulturstiftung Rügen Abgerufen am 10. Oktober 2013
  8. Fotos der Ausstellung auf der Facebook-Seite der Kulturstiftung Rügen Abgerufen am 10. Oktober 2013
  9. Angelika Leitzke: Ausstellung von Barbara Müller-Kageler: Stille Brise. In: Tagesspiegel online. 10. Juli 2018, abgerufen am 4. November 2018.
  10. Verzeichnis des Kunstarchives (PDF; 74 kB) Abgerufen am 4. November 2011
  11. Das Gemälde „Bauarbeiterlehrling Irene“ auf den Seiten der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden