Batist

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Batist
Geschäftsanzeige für Batiste (1914)

Als Batist (französisch) wird ein sehr feinfädiger, leicht gewebter, leichter Stoff bezeichnet, der vorwiegend aus Baumwolle, Leinen, teilweise aber auch aus Chemiefaser, Seide oder Viskose gewebt sein kann.

Benannt wurde er möglicherweise nach dem Leinweber Jean Baptiste aus Cambrai, der der Überlieferung nach vielleicht als Erster im 13. Jahrhundert derartige Tuche entwickelte.[1] Anderen Angaben zufolge ist der Name Batist vom indischen Wort Baftas für weißen Kattun entlehnt worden. Auf Englisch heißt der Stoff Cambric, nach Cambrai.

Batist wird aus Fäden feiner als 80 Nm in Leinwandbindung gewebt.

Der Madapolam ist ebenfalls ein Kattun wie der Batist, jedoch ganz dicht eingestellt.[2] Ketten- und Schussfäden liegen also dichter beieinander.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Max Pfister: Einführung in die romanische Etymologie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1980, ISBN 978-3-534-07834-9 (Google books).
  2. Alfons Hofer: Stoffe2. 6. Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-87150-251-0, S. 124.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Batist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen