Benutzer:Ak ccm/Werkstatt/Systematik der Morcheln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist im Entstehen und noch nicht Bestandteil der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Solltest du über eine Suchmaschine darauf gestoßen sein, bedenke, dass der Text noch unvollständig sein und Fehler oder ungeprüfte Aussagen enthalten kann. Wenn du Fragen zum Thema hast, nimm am besten Kontakt mit dem Autor auf.

Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fruchtkörper der Morcheln sind äußerst vielgestaltig und variieren in der Form, Farbe und Größe. In vielen Fällen weisen die Morcheln keine klaren mikroskopischen Unterscheidungsmerkmale auf, was die Unsicherheiten bei der Artabgrenzung verstärkt hat.[1] Noch komplizierter wird die Unterscheidung einzelner Arten durch die Unsicherheit, welche Arten wirklich biologisch verschieden sind. In der Vergangenheit hatten einige Autoren angedeutet, dass die Gattung lediglich 3 bis 6 Arten umfasst[2][3][4], während andere über 50 Spezies anerkannten[5][6][7]. Pilzsammler beziehen sich bei Morcheln meist auf ihre Farbe (zum Beispiel grau, gelb, schwarz), weil sich die Arten in ihrer Erscheinung sehr ähneln und die Fruchtkörper innerhalb der Arten und abhängig vom Alter der Individuen stark variieren können. Die Gattung wird derzeit einer umfassenden Neubewertung im Hinblick auf den taxonomischen Status vieler Arten unterzogen.

Verwandtschaftsgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe phylogenetische Untersuchungen unterstützten die Hypothese, dass die Gattung nur wenige Arten mit erheblicher phänotypischer Variation umfasst.[8][9] Neuere DNA-Arbeiten haben jedoch mehr als ein Dutzend genealogisch verschiedene Arten in Nordamerika und mehr in Europa ergeben.[10] Eine umfangreiche DNA-Studie offenbarte drei einzelne Kladen oder genetische Gruppen, bestehend aus den Speise-Morcheln (Morchella esculenta und andere), den Spitz-Morcheln inklusive den Halbfreien Morcheln (M. elata und andere) sowie den „weißen Morcheln“ (Morchella rufobrunnea, M. anatolica). Innerhalb der Verwandtschaftsgruppen der Speise-Morchel und der Spitz-Morchel gibt es Dutzende einzelner Arten, die meist endemisch auf einzelnen Kontinenten oder in einzelnen Regionen sind.[11] Diese artenreiche Auffassung wird durch Studien aus Westeuropa[12], der Türkei[13], Zypern[14], Israel[15], China[16] und der Himalaya-Region[17] gestützt. Entsprechend den drei Verwandtschaftsgruppen wird die Gattung Morchella heute in die drei Sektionen Morchella, Distantes und Rufobrunnea gegliedert.[18]

Morchella tomentosa, eine mit Waldbränden assoziierte und aus dem westlichen Nordamerika beschriebene Art, die im Verbreitungsareal gemeinhin als die „grey morel“ (= graue Morchel) bezeichnet wird, würde ebenfalls eine eigene Klade basierend auf DNA-Beweisen rechtfertigen. M. tomentosa lässt sich leicht durch ihr Vorkommen auf Brandstellen, feine Härchen auf der Oberfläche junger Fruchtkörper und einzigartige sklerotienartige, unterirdische Gebilde bestimmen.[19]

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reihe von Arten wurden in der Vergangenheit beschrieben, von denen viele vor kurzem neu definiert wurden, während andere zu Synonyme wurden oder sich als illegitim erwiesen. Eine Studie von Clowez in 2012 beschrieb über 20 neue Arten.[18] Im gleichen Jahr beschrieb eine andere Studie von Kuo und Kollegen 19 phylogenetische Arten aus Nordamerika[20], während die molekulare Phylogenie derzeit nahe legt, dass es weltweit fast 70 Morchelarten gibt.[16] Eine weitere Revision der Taxonomie der Gattung, die von Richard und Kollegen im Jahr 2014 veröffentlicht wurde, wandte Namen auf 30 der so weit erkannten genealogischen Abstammungslinien an.[21] Ebenfalls in 2014 beschrieben Clowez und Kollegen Morchella fluvialis aus Auwäldern in Spanien.[22] Im Jahr 2015 klärten Loizides und Kollegen die Taxonomie von Morchella tridentina, eine unter vielen Namen beschriebene kosmopolitische Spezies, und kombinierten Morchella kakiicolor als eigenständige Art um.[23] Später im gleichen Jahr beschrieben Clowez und Kollegen Morchella palazonii aus Spanien.[24] Früh im Jahr 2016 veröffentlichten Loizides und Kollegen eine umfangreiche phylogenetische und morphologische Untersuchung von Morcheln auf der Insel Zypern und erweiterten die Gattung mit zwei weiteren mediterranen Arten, Morchella arbutiphila und Morchella disparilis.[14] Noch in der ersten Jahreshälfte beschrieben Taşkın und Kollegen vier neue Arten aus der Türkei: Morchella conifericola, Morchella fekeensis, Morchella magnispora und Morchella mediterraneensis.[25]

Die in den Artenlisten dieser Übersicht verwendeten Kürzel „Mes-#“ (Morchella-esculenta-Klade), „Mel-#“ (Morchella-elata-Klade) und „Mrb“ (Morchella-rufobrunnea-Klade) in der Spalte „ID“ beziehen sich auf die in der Studie von Richard und Kollegen (2014) veröffentlichten Tabelle 1 mit den verschiedenen Artbezeichnungen in den Arbeiten von Du et al. (2012a[16], 2012b[26]), Clowez (2012)[18], Kuo et al. (2012)[20] und Richard et al. (2014).[21] Die in Anführungszeichen gesetzten Bezeichnungen in der Spalte „Deutscher Name“ sind nicht etabliert und als Vorschläge zu verstehen.

Sektion Morchella, Esculenta-Klade (Speise-Morcheln, „yellow/blonde morels“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Speise-Morcheln (Morchella sect. Morchella) weltweit
ID[16][26] Deutscher Name Wissenschaftlicher Name Autorenzitat Herkunftsländer der
DNA-techn. abgesicherten
Kollektionen
Mes-4 „Amerikanische Speise-Morchel“ Morchella americana[21]
Synonym: Morchella americana var. elongata
Synonym: Morchella californica
Synonym: Morchella claviformis
Synonym: Morchella esculentoides
Synonym: Morchella populina
Clowez & C. Matherly 2012
Clowez 2012
Clowez & D. Viess 2012
Clowez 2012
M. Kuo, Dewsbury, Moncalvo & S.L. Stephenson 2012
Clowez & R. Lebeuf 2012
Nordamerika: Kanada, USA (Kalifornien, Michigan)
Europa: Frankreich
„Kastanien-Speise-Morchel“ Morchella castaneae[21]
Synonym: Morchella brunneorosea
Synonym: Morchella brunneorosea var. sordida
L. Romero & Clowez 2012
Clowez & Antónia F. Rodrigues 2012
Becerra Parra & Clowez 2012
Europa: Spanien
Mes-8 „Gewöhnliche Speise-Morchel“ Morchella esculenta s. str.[21]
Synonym: Morchella esculenta var. aurantiaca
Synonym: Morchella esculenta var. rubroris
Synonym: Morchella ochraceoviridis
Synonym: Morchella ovalis var. minor
Synonym: Morchella pseudoumbrina
Synonym: Morchella pseudoviridis
(Linnaeus 1753 : Fries 1822) Persoon 1801
Clowez 2012
Clowez & L. Martin 2012
Clowez 2012
Clowez & L. Martin 2012
Jacquetant 1985 ('1984') nom. inval.
Jacquetant 1985 ('1984') nom. inval.
Europa: Frankreich, Norwegen, Schweiz, Spanien
Mes-18 Morchella fluvialis[22] Clowez, P. Alvarado, M. Becerra, Bilbao & P.-A. Moreau 2014 Europa: Spanien
Mes-16 Morchella galilaea[21][27] Masaphy & Clowez 2012 Afrika
Asien: China, Indien, Indonesien (Java)
Australien: Neuseeland
Hawaii
Mes-3 Morchella sceptriformis[21]
Synonym: Morchella virginiana
Clowez & C. Matherly 2012
O’Donnell & S.A. Rehner 2012
Nordamerika: USA (New Jersey)
Mes-1 Steppen-Morchel Morchella steppicola[21] Zerova 1941 Europa: Serbien
Mes-11 Morchella ulmaria[21]
Synonym: Morchella cryptica
Clowez 2012
M. Kuo & J.D. Moore 2012
Nordamerika: Kanada
Mes-17 „Graue Speise-Morchel“ Morchella vulgaris[21]
Basionym: Morchella esculenta ẞ vulgaris
Synonym: Morchella acerina
Synonym: Morchella andalusiae
Synonym: Morchella anthracina
Synonym: Morchella conica var. pygmaea
Synonym: Morchella lepida
Synonym: Morchella robiniae
Synonym: Morchella vulgaris var. aucupariae
(Persoon 1801) Boudier 1897
Persoon 1801
Clowez & C. Boulanger 2012
Clowez & L. Romero 2012
Clowez & Vanhille 2012
Clowez & Delaunoy 2012
Clowez & Petit 2012
Clowez 2012
Clowez & Moingeon 2012
Europa: Frankreich, Spanien

Sektion Distantes, Elata-Klade (Spitz-Morcheln, „black morels“ inkl. Halbfreie Morcheln, „half-free morels“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Zweifelhafte Namen in der Sektion Distantes[21] 
Wissenschaftlicher Name Autorenzitat
Morchella conica
Morchella esculenta δ conica
Morilla conica
Persoon : Fries 1819
(Pers. : Fries) Fries 1822
(Persoon : Fries) Quélet 1886
Morchella conicopapyracea Jacquetant ex R. Kristiansen 1990
Morchella elata
Morchella costata
Morchella elata
f. costata
Morchella elata
var. costata
Morilla esculenta var. elata
Phallus anastomosis
Phallus costatus
Fries : Fries 1822
(Ventenat) Persoon 1801
(Ventenat) Quélet 1873
(Ventenat) Kreisel 1984
(Fries : Fries) Quélet 1886
Batsch 1783
Ventenat 1798
Morchella inamoena Boudier 1897
Morchella norvegiensis Jacquetant ex R. Kristiansen 1990
Spitz- und Halbfreie Morcheln (Morchella sect. Distantes) weltweit
ID[16][26] Deutscher Name Wissenschaftlicher Name Autorenzitat Herkunftsländer der
DNA-techn. abgesicherten
Kollektionen
Mel-15 „Schmalzipfelige Spitz-Morchel“ Morchella angusticeps Peck 1879 Nordamerika: Kanada
Mel-32 Morchella conifericola Taşkın, Büyükalaca & H.H. Doğan 2016 Europa: Türkei
Mel-26 „Gewöhnliche Spitz-Morchel“ Morchella deliciosa
Synonym: Morchella conica var. flexuosa
Synonym: Morchella conica var. nigra
Synonym: Morchella conica var. violeipes
Synonym: Morilla deliciosa
Fries : Fries 1822
Clowez & Luc Martin 2012
Clowez & Moyne 2012
Clowez & Mourgues 2012
(Fries : Fries) Quélet 1892
Europa: Frankreich, Türkei
Mel-25 Morchella dunalii
Synonym: Morchella fallax
Boudier 1887
Clowez & L. Martin 2012
Europa: Frankreich, Spanien, Türkei
Mel-7 Morchella eximia
Synonym: Morchella eximia f. acuminata
Synonym: Morchella eximia f. multiformis
Synonym: Morchella anthracophila
Synonym: Morchella carbonaria
Synonym: Morchella septimelata
Boudier 1909
Clowez 2012 (sensu Clowez 2012)
(J.Kickx f.) Clowez 2012 (sensu Clowez 2012)
Clowez & Winkler 2012
Clowez & Chesnaux 2012
M. Kuo 2012
Australien: im Südwesten
Nordamerika: Kanada (British Columbia), USA (Washington)
Europa: Frankreich, Spanien
Mel-16 Morchella eximioides Jacquetant ex R. Kristiansen 1990 Europa: Norwegen, Schweden
Mel-9 Morchella exuberans
Synonym: Morchella capitata
Clowez 2012
M. Kuo & M.C. Carter 2012
Europa: Schweden
Nordamerika: Kalifornien (USA)
Mel-28 Morchella fekeensis H.H. Doğan, Taşkın & Büyükalaca 2016 Europa: Türkei
Mel-10 „Strickmuster-Morchel“ Morchella importuna
Synonym: Morchella elata
Synonym: Morchella vaporaria
M. Kuo, O’Donnell & T.J. Volk 2012
Fries : Fries 1822 (sensu Clowez 2012)
Bartayre`s ex Brondeau 1830 (sensu Clowez 2012)
Nordamerika: Kanada
Europa: Frankreich, Schweiz, Spanien
Mel-29 Morchella magnispora Büyükalaca, H.H. Doğan & Taşkın 2016 Europa: Türkei
Mel-27 „Mediterrane Spitz-Morchel“ Morchella mediterraneensis H. Taşkın, Büyükalaca & H.H. Doğan 2016 Europa: Türkei
Mel-5 „Westlich-Nordamerikanische Käppchen-Morchel“ Morchella populiphila M. Kuo, M.C. Carter & J.D. Moore 2012 Europa: Spanien
Mel-31 Morchella pulchella Clowez & Petit 2012 Europa: Frankreich
Mel-4 „Östlich-Nordamerikanische Käppchen-Morchel“ Morchella punctipes Peck 1903 Nordamerika: Kanada
Mel-20 Morchella purpurascens
Synonym: Morchella elata var. purpurascens
(Boudier) Jacquetant 1985 ('1984')
Boudier 1897
Europa: Frankreich
Mel-11 Morchella quercus-ilicis
Synonym: Morchella quercus-ilicis f. kakiicolor
Clowez, Ballester & L. Romero 2012
Clowez & L. Romero 2012
Europa: Spanien
Mel-3 (Europäische) Käppchen- oder Halbfreie Morchel Morchella semilibera
Basionym: Morilla semilibera
Synonym: Eromitra gigas
Synonym: Helvella hybrida
Synonym: Mitrophora hybrida
Synonym: Mitrophora hybrida var. crassipes
Synonym: Mitrophora semilibera
Synonym: Morchella crassipes
Synonym: Morchella esculenta var. crassipes
Synonym: Morchella gigas
Synonym: Morchella gigas var. tintinnabulum
Synonym: Morchella hybrida
Synonym: Morchella patula var. semilibera
Synonym: Morchella undosa
Synonym: Morchella varisiensis
Synonym: Phallus crassipes
Synonym: Phallus gigas
Synonym: Phallus undosus
Synonym: Ptychoverpa gigas
de Candolle : Fries 1805 nom. cons. prop.
(de Candolle : Fries ) Quélet 1886
(Batsch : Fries) Léveillé 1855
Sowerby 1799
(Sowerby) Boudier 1897
(Ventenat : Fries) Boudier 1907
(de Candolle : Fries) Léveillé 1846
(Ventenat : Fries) Persoon 1801
(Ventenat : Fries) Krombholz 1834
(Batsch : Fries) Persoon 1801
Clowez & Moinet 2012
(Sowerby) Persoon 1801
(de Candolle : Fries) S. Imai 1954
(Batsch : Fries) Persoon 1801
Ruini 2000
Ventenat : Fries 1798
Batsch : Fries 1783
Batsch : Fries 1783
(Batsch : Fries) Boudier 1907
Europa: Frankreich, Italien
Mel-24 Morchella septentrionalis M. Kuo, J.D. Moore & Zordani 2012 Nordamerika: Kanada
Mel-6 Morchella sextelata M. Kuo 2012 Nordamerika: unbekannter Fundort in den USA
Mel-1 Morchella tomentosa Kuo 2008 Nordamerika: Kanada
Mel-2 Morchella tridentina
Synonym: Morchella elatoides
Synonym: Morchella elatoides var. elegans
Synonym: Morchella frustrata
Bresàdola 1898
Jacquetant 1985 ('1984') nom. inval. (sensu Clowez 2012)
Jacquetant 1985 ('1984') nom. inval. (sensu Clowez 2012)
M. Kuo 2012
Europa: Frankreich, Italien, Spanien

Sektion Rufobrunnea, Rufobrunnea-Klade („white morels“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Morchella sect. Rufobrunnea
ID[16][26] Deutscher Name Wissenschaftlicher Name Autorenzitat Herkunftsländer der
DNA-techn. abgesicherten
Kollektionen
Morchella anatolica
Morchella lanceolata
Isiloglu, Spooner, Alli & Solak 2010
Clowez & Illescas 2012 nom. inval.
Europa: Spanien
Mrb Morchella rufobrunnea Guzmán & F. Tapia 1998 Australien: unbekannter Fundort

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Todd F. Elliott, Neale L. Bougher, Kerry O’Donnell, James M. Trappe: Morchella australiana sp. nov., an apparent Australian endemic from New South Wales and Victoria. In: Mycologia. Band 106, Nr. 1, Januar/Februar, 2014, S. 113–118, doi:10.3852/13-065.
  • Mustafa Işiloğlu, Hakan Alli, Brian M. Spooner, M. Halil Solak: Morchella anatolica (Ascomycota), a new species from southwestern Anatolia, Turkey. In: Mycologia. Band 102, Nr. 2, März/April, 2010, S. 455–458, doi:10.3852/09-186 (Zuerst veröffentlicht: Oktober 2009).
  • María B. Pildain, Sandra B. Visnovsky, Carolina Barroetaveña: Phylogenetic diversity of true morels (Morchella), the main edible non-timber product from native Patagonian forests of Argentina. In: Fungal Biology. Band 118, Nr. 9–10, September/Oktober, 2014, S. 755–763, doi:10.1016/j.funbio.2014.03.008.
  • Hatıra Taşkın, Saadet Büyükalaca, Karen Hansen, Kerry O’Donnell: Multilocus phylogenetic analysis of true morels (Morchella) reveals high levels of endemics in Turkey relative to other regions of Europe. In: Mycologia. Band 104, Nr. 2, 2012, S. 446–461, doi:10.3852/11-180.
  • Andrus Voitk, Michael Beug, Kerry O’Donnell, Michael Burzynski: Two new species of true morels from Newfoundland and Labrador: cosmopolitan Morchella eohespera and parochial M. laurentiana. In: Mycologia. Band 108, Nr. 1, 2016, S. 31–37, doi:10.3852/15-149 (Zuerst online veröffentlicht: 5. November 2015).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Segula Masaphy, Limor Zabari, Doron Goldberg, Gurinaz Jander-Shagug: The Complexity of Morchella Systematics: A Case of the Yellow Morel from Israel. In: Fungi Magazine. Band 3, Nr. 2, Frühling, 2010, S. 14–18.
  2. Nein  James W. Kimbrough: Current trends in the classification of discomycetes. In: The Botanical Review. Band 36, Nr. 2, April 1970, S. 91–161, doi:10.1007/bf02858958.
  3. Richard William George Dennis: Bristish Ascomycètes. Cramer, Vaduz 1978 (585 Seiten).
  4. Nein  Emile Jacquetant: Les Morilles. La Bibliothèque des Arts, Paris 1984, ISBN 2-85047-052-X (114 Seiten).
  5. Nein  Lee Oras Overholts: The morels of Pennsylvania. In: Procedings of the Pennsylvania Academy of Sciences. Band 8, 1934, S. 108–114.
  6. Nein  Richard P. Korf: Chapter 9. Discomycetes and Tuberales. In: Geoffrey C. Ainsworth, Frederick K. Sparrow, Alfred S. Sussman (Hrsg.): The Fungi, an Advanced Treatise. Band IVA. Academic Press, New York 1973, S. 249–318 (A Taxonomic Review with Keys: Ascomycetes and Fungi Imperfecti).
  7. Nein  Nancy Smith Weber: A Morel Hunter’s Companion: A Guide to the True and False Morels of Michigan. Two Peninsula Press, Lansing 1988, S. 111–167 (208 Seiten).
  8. Britt A. Bunyard, Michael S. Nicholson, Daniel J. Royse: A Systematic Assessment of Morchella Using RFLP Analysis of the 28S ribosomal RNA gene. In: Mycologia. Band 86, 6, November-Dezember. Mycological Society of America, 1994, S. 762–772, doi:10.2307/3760589.
  9. Britt A. Bunyard, Michael S. Nicholson, Daniel J. Royse: Phylogenetic resolution of Morchella, Verpa, and Disciotis (Pezizales: Morchellaceae) based on restriction enzyme analysis of the 28S ribosomal RNA gene. In: Experimental Mycology. Band 19, Nr. 3, Oktober 1995, S. 223–233, doi:10.1006/emyc.1995.1027.
  10. Michael Kuo: Morel Data Collection Project (MDCP): Preliminary results. In: MushroomExpert.Com. März 2006, abgerufen am 8. Mai 2016 (inzwischen geschlossen; zuletzt aktualisiert: Dezember 2012).
  11. Kerry O’Donnell, Alejandro P. Rooney, Gary L. Mills, Michael Kuo, Nancy S. Weber, Stephen A. Rehner: Phylogeny and historical biogeography of true morels (Morchella) reveals an early Cretaceous origin and high continental endemism and provincialism in the Holarctic. In: Fungal Genetics and Biology. Band 48, Nr. 3, März 2011, S. 252–265.
  12. Harald Kellner, Carsten Renker, François Buscot: Species diversity within the Morchella esculenta group (Ascomycota: Morchellaceae) in Germany and France. In: Organisms, Diversity & Evolution. Band 5, Nr. 2, 2005, S. 101–107, doi:10.1016/j.ode.2004.07.001.
  13. Hatıra Taşkın, Saadet Büyükalaca, Hasan Hüseyin Doğan, Stephen A. Rehner, Kerry O’Donnell: A multigene molecular phylogenetic assessment of true morels (Morchella) in Turkey. In: Fungal Genetics and Biology. Band 47, Nr. 8, August 2010, S. 672–682, doi:10.1016/j.fgb.2010.05.004.
  14. a b Michael Loizides, Jean-Michel Bellanger, Philippe Clowez, Franck Richard, Pierre-Arthur Moreau: Combined phylogenetic and morphological studies of true morels (Pezizales, Ascomycota) in Cyprus reveal significant diversity, including Morchella arbutiphila and M. disparilis spp. nov. In: Mycological Progress. Band 15, Nr. 04, 2016, S. 1–28, doi:10.1007/s11557-016-1180-1 (Zuerst online veröffentlicht: 22. März 2016).
  15. Segula Masaphy, Limor Zabari, Doron Goldberg: New long-season ecotype of Morchella rufobrunnea from northern Israel. In: Micología Aplicada Internacional. Band 21, Nr. 2, Juli 2009, S. 45–55.
  16. a b c d e f Xi-Hui Du, Qi Zhao, Kerry O’Donnell, Alejandro P. Rooney, Zhu L. Yang: Multigene molecular phylogenetics reveals true morels (Morchella) are especially species-rich in China. In: Fungal Genetics and Biology. Band 49, Nr. 6, Juni 2012, S. 455–469, doi:10.1016/j.fgb.2012.03.006.
  17. Harpreet Kaur Kanwal, Karan Acharya, G. Ramesh, M. Sudhakara Reddy: Molecular Characterization of Morchella Species from the Western Himalayan Region of India. In: Current Microbiology. Band 62, Nr. 4, April 2011, S. 1245–1252, doi:10.1007/s00284-010-9849-1 (Zuerst online: 25. Dezember 2010).
  18. a b c Nein  Philippe Clowez: Les morilles. Une nouvelle approche mondiale du genre Morchella. In: Bulletin de la Société Mycologique de France. Band 126, Nr. 3-4, 2012, S. 199–376.
  19. Franck O.P. Stefani, Trish L. Wurtz, Yves Piché, Richard C. Hamelin, J. André Fortin, Jean A. Bérubé: Morchella tomentosa: a unique belowground structure and a new clade of morels. In: Mycologia. Band 102, Nr. 5, September/Oktober. The Mycological Society of America, 2010, S. 1082–1088, doi:10.3852/09-294.
  20. a b Michael Kuo, Damon R. Dewsbury, Kerry O'Donnell, M. Carol Carter, Stephen A. Rehner, John David Moore, Jean-Marc Moncalvo, Stephen A. Canfield, Steven L. Stephenson, Andrew S. Methven, Thomas J. Volk: Taxonomic revision of true morels (Morchella) in Canada and the United States. In: Mycologia. Band 104, Nr. 5, 2012, S. 1159–1177, doi:10.3852/11-375.
  21. a b c d e f g h i j k Franck Richard, Jean-Michel Bellanger, Philippe Clowez, Regis Courtecuisse, Karen Hansen, Kerry O'Donnell, Mathieu Sauve, Alexander Urban, Pierre-Arthur Moreau: True morels (Morchella, Pezizales) of Europe and North America: evolutionary relationships inferred from multilocus data and a unified taxonomy. In: Mycologia. 30. Dezember 2014, S. 14–166, doi:10.3852/14-166 (Vorläufige Version online veröffentlicht).
  22. a b Philippe Clowez, Pablo Alvarado, Manuel Becerra, Pierre-Arthur Moreau: Morchella fluvialis sp. nov. (Ascomycota, Pezizales): A new but widespread morel in Spain. In: Boletín de la Sociedad Micológica de Madrid. Band 38, November 2014, S. 23–32.
  23. Michael Loizides, Pablo Alvarado, Philippe Clowez, Pierre-Arthur Moreau, Luis Romero de la Osa, Antonio Palazón: Morchella tridentina, M. rufobrunnea, and M. kakiicolor: a study of three poorly known Mediterranean morels, with nomenclatural updates in section Distantes. In: Mycological Progress. Band 14, Nr. 13, 2015, S. 1–18, doi:10.1007/s11557-015-1030-6.
  24. Philippe Clowez, Jean-Michel Bellanger, Luis Romero de la Osa, Pierre-Arthur Moreau: Morchella palazonii sp. nov. (Ascomycota, Pezizales) : une nouvelle morille méditerranéenne. Clé des Morchella sect. Morchella en Europe. In: Documents mycologiques. Band XXXVI, 2015, S. 71–84 (französisch; Titel in Englisch: „Morchella palazonii sp. nov. (Ascomycota, Pezizales) : a new Mediterranean morel. Key to Morchella sect. Morchella in Europe.“).
  25. Hatıra Taşkın, Hasan Hüseyİn Doğan, Saadet Büyükalaca, Philippe Clowez, Pierre-Arthur Moreau, Kerry O’Donnell: Four new morel (Morchella) species in the elata subclade (M. sect. Distantes) from Turkey. In: Mycotaxon. Band 131, April-Juni, 2016, S. 467–482, doi:10.5248/131.467.
  26. a b c d Xi-Hui Du, Qi Zhao, Zhu L. Yang, Karen Hansen, Hatira Taşkin, Saadet Büyükalaca, Damon Dewsbury, Jean-Marc Moncalvo, Greg W. Douhan, Vincent A.R.G. Robert, Pedro W. Crous, Stephen A. Rehner, Alejandro P. Rooney, Stacy Sink, Kerry O’Donnell: How well do ITS rDNA sequences differentiate species of true morels (Morchella)? In: Mycologia. Band 104, Nr. 6, November/Dezember, 2012, S. 1351–1368, doi:10.3852/12-056.
  27. Hatıra Taşkın, Hasan Hüseyİn Doğan, Saadet Büyükalaca: Morchella galilaea, an autumn species from Turkey. In: Mycotaxon. Band 130, Januar-März, 2015, S. 215–221, doi:10.5248/130.215.