Bergbohnenkrautöl

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Bergbohnenkrautöl ist das ätherische Öl des Bergbohnenkrauts, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sicherheitshinweise
Name

Bohnenkrautöl Sommertyp

CAS-Nummer

84775-97-3

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226​‐​304​‐​311​‐​315​‐​317​‐​319​‐​411
P: 273​‐​280​‐​301+330+331​‐​302+352​‐​309+311​‐​405​‐​501 [1]

Verbindung % Anteil des Öls[2]
Monoterpene 40 bis 50
alpha-Pinen 2,0 bis 20,0
p-Cymen 10,0 bis 25,0
Monoterpenole 10 bis 60
Linalool 9 bis 54
a-Terpineol 6 bis 9
Phenole 20 bis 50
Carvacrol 25 bis 50
Thymol 1 bis 5
Monoterpenketone Spuren
Ester Spuren
Oxide Spuren

Forschungsergebnisse zur Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Belaiche führte Testreihen mit Bohnenkrautöl gegen die pathogenen Keime einiger verbreiteter Infektionskrankheiten durch, darunter Proteus morgani, Proteus rettegeri (Darminfektionen), Alcalescens dispar, Corynebacterium xerosa (Diphtherie), Neisseria flava (Nebenhöhlen- und Ohreninfektionen), Staphylococcus alba (Nahrungsmittelvergiftung), Klebsiella pneumoniae (Lungenentzündung), Candida albicans (Soor) mittels Aromatogramm durch. Die ermittelten Maßzahlen für die Fähigkeit des Bohnenkrautöls, das Wachstum der Keime zu hemmen lag zwischen 0,24 und 0,72 (0=keine Reaktion, 1=vollständige Hemmung). Aufgrund dieses Ergebnisses wurde das Öl von ihm in die Kategorie der am stärksten gegen Bakterien und Viren wirkenden Öle aufgenommen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Datenblatt Bohnenkrautöl Sommertyp (Memento des Originals vom 13. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sanabio.eu bei Sanabio, abgerufen am 13. Juni 2016.
  2. Essential Oil Safety.Balacs, T., Tisserand R. S. 22, Churchill Livingstone; Edinburgh, 2005.
  3. Traité de Phytotherapie. Paul Belaiche; S. 37. Paris, 1979.