Bergmann-Schaefer Lehrbuch der Experimentalphysik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Lehrbuch der Experimentalphysik von Ludwig Bergmann und Clemens Schaefer zählt zu den Klassikern der deutschsprachigen physikalischen Lehrbuchliteratur. Von Konzeption und Umfang her ist es zwischen Lehrbuch und Handbuch angesiedelt.[1] Die erste Auflage des mehrbändigen Werkes erschien zwischen 1943 und 1955, seither wurden die Bände unter wechselnden Herausgebern und zahlreichen Mitautoren neu aufgelegt und die Reihe um neue Bände ergänzt. Es erscheint im Verlag Walter de Gruyter.

Bis 1955 erschienen die ersten drei Bände über Mechanik, Akustik und Wärmelehre (Bd. 1, zuerst 1943), Elektromagnetismus (Bd. 2, zuerst 1950) sowie Optik und Atomphysik (Bd. 3 in zwei Teilen, zuerst 1955). Seit 1970 erfolgte eine Überarbeitung von Heinrich Gobrecht, der die Reihe 1975 mit dem vierten Band Aufbau der Materie erweiterte. Der Band 3 Optik wird seit der 9. Auflage, 1993 von Heinz Niedrig mit Beiträgen von mehreren Autoren herausgegeben. 1992 brachte Wilhelm Raith eine umfassend neu strukturierte und geschriebene Auflage des Inhaltes von Band 4 in nun drei Bänden, von Band 4 bis 6 gemeinsam mit etwa 35 Autoren heraus. 1994 erschien der 7. Band Erde und Weltraum, der neu bearbeitet 1997 in zwei Bänden Erde und Planeten und Sterne und Weltraum neu erschien. Raith überarbeitete in der Folgezeit auch die Bände 1 und 2.

Bände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingestellte Bände, da aufgeteilt:

  • Band 4: Aufbau der Materie, Erstauflage: 1975, 1992 aufgeteilt in neue Bände 4 bis 6
  • Band 7: Erde und Weltraum, Erstauflage: 1994, 1997 aufgeteilt in neue Bände 7 und 8

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Buchrezension von Walter Greiner, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, im Physik Journal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]