Bernd G. Längin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bernd G. Längin (* 21. Juni 1941 in Karlsruhe; † 28. Juni 2008 in Winnipeg, Manitoba) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller, Redakteur, Auslandskorrespondent und Herausgeber.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd G. Längin arbeitete als Auslandskorrespondent in Asien. Danach war er fünf Jahre als Journalist und Redakteur der deutschsprachigen Allgemeinen Zeitung in Südwestafrika, dem heutigen Namibia, tätig. Anschließend arbeitete er von 1969 bis 1983 als Chefredakteur der Courier-Zeitungsgruppe in Kanada, Nordamerikas größte Gruppe von deutschsprachigen Wochenzeitungen, und zuletzt als Chefredakteur (Redakteur-in-chief) des „Globus“, eines weltweit gelesenen Organs für den Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland.[1]

1988 wurde er Korrespondent der CBC, Radio Kanada International.[2]

Von 1992 an war er freier Journalist und Autor (roving reporter). Er hat mit Printmedien, Radio, Fernsehen und Fotografie gearbeitet und veröffentlichte zahlreiche Bücher, Bildbände und Bilddokumentationen.

Längin lebte als Schriftsteller und Journalist in Winnipeg, Manitoba in Kanada, wo er 2008 im Alter von 67 Jahren starb.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1982: Friedrich-List-Preis des Landes Baden-Württemberg „für besondere journalistische Leistungen im Ausland“.[4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Bopp: Der „Doktor der Schrift“ ist tot. In: NDSU Libraries. Abgerufen am 18. März 2019.
  2. James T. Gessele: Book Review: About the Author. In: NDSU Libraries. Abgerufen am 18. März 2019 (englisch).
  3. Obituary of Bernd G. Längin. In: Winnipeg Free Press. 4. Juli 2008, abgerufen am 18. März 2019.
  4. Porträt von Bernd G. Längin. In: Unvergessene Heimat Schlesien - Land zwischen Spree und Weichsel. Weltbild, Augsburg 2011 (PDF; 63 kB).