Bertram Reinecke

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Bertram Reinecke am Stand des Reinecke & Voß Verlags am Lyrikmarkt in Berlin 2014

Bertram Reinecke (* 1974 in Güstrow) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bertram Reinecke wuchs in Mecklenburg auf. Er studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Greifswald. Anschließend absolvierte er bis 2006 ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. In den Wintersemestern 2013/14 und 2014/15 sowie im Sommersemester 2015 ist er dort Gastprofessor.

Bertram Reinecke ist Verfasser von Lyrik, Essays, Kritiken und Texten zu musikalischen Kompositionen. In sämtlichen Gedichten seines letzten Bandes Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst werden fremde Textquellen verwendet. Einige Texte sind vollständig aus Zeilen fremder Texte zusammengesetzt (sog. Centos).[1]

Der Verlag Reinecke & Voß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 betreibt er den Verlag Reinecke & Voß (bis 2010 gemeinsam mit Tim Voß), in dem bisher u. a. Bücher von Miron Białoszewski, Sophie Dethleffs, Norbert Lange, Aloysius Bertrand, Ulf Stolterfoht, Georg Hoprich, Alexej Krutschonych, Johanna Schwedes und Jürgen Buchmann erschienen sind.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • An langen Brotleinen. Greifswald 2000.
  • Chlebnikov am Meer. Stralsund 2003.
  • Engel oder Pixel. Berlin 2012.
  • Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst. Roughbooks, Solothurn 2012, S. 94.
  • Gruppendynamik, Literaturprozesse am Beispiel von Lyrikwerkstätten. Berlin 2013.
  • Gleitsichtwochen. edition buchhaus loschwitz, Dresden 2015.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst wurde von der Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und dem Lyrikabinett München auf die Liste der „Gedichtbände des Jahres 2012“ gewählt.
  • Januar–März 2014 „Poet in Residence“ in Dresden (Loschwitz)
  • April–Juni 2014 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
  • September, Oktober 2015 Aufenthaltsstipendiums im Schleswig-Holstein-Haus Rostock

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite zu „Sleutel voor de hoogduitsche Spraakkunst“ bei Roughbooks. Abgerufen am 17. April 2013.