Berufsverband der Deutschen Chirurgen

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Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) mit Sitz in Berlin-Mitte ist die mitgliederstärkste Chirurgenvereinigung Europas und vertritt die chirurgischen Interessen für alle in Kliniken tätigen oder in freier Praxis niedergelassenen Chirurgen gegenüber der Politik, bei Behörden und Selbstverwaltung und in der Öffentlichkeit.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. April 1960 wurde der Berufsverband der Deutschen Chirurgen in Köln als Standesorganisation gegründet. 40 Chirurgen wählten Hans Killian aus Freiburg zum ersten Vorsitzenden. Ihm zur Seite wurden 9 Beisitzer gewählt, die mit dem Aufbau zu gründender Landesverbände betraut wurden. 1961 wurde Wolfgang Müller-Osten Präsident des BDC und behielt bis 1982 das Amt. 1982 hatte der Verband 3.500 Mitglieder. Seit 1973 ist der Verband Mitglied in der Union Européenne des Médecins Spécialistes, dem europäischen Zusammenschluss berufsständischer Facharztverbände. Seit 1998 gibt es zur Entlastung des Präsidenten einen hauptamtlichen Geschäftsführer.

Amtszeit BDC-Präsidenten
1960–1961 Hans Killian (1892–1982)
1961–1982 Wolfgang Müller-Osten (1910–1995)
1982–1998 Karl Hempel (* 21. Juni 1923)
1998–2003 Jens Witte (* 14. Februar 1941, † 12. Juni 2003)
2003–2010 Michael-J. Polonius (* 18. Dezember 1937)
2010–2015 Hans-Peter Bruch (* 22. April 1947)
seit Mai 2015 Hans-Joachim Meyer (* 1948)

Aktuelle Mitgliederzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienststellung Mitgliederzahl
Assistenzärzte 4489
Oberärzte 4346
Niedergelassene Chirurgen 2809
Chirurgen in sonstigen Funktionen 903
Leitende Ärzte 1975
Ärzte im MVZ 292
Studenten 64
Sonstige 2688
Gesamt 17566

Stand: 31. Dezember 2017

Wolfgang-Müller-Osten-Medaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der BDC verleiht seit 1997 in loser Folge die höchste berufsständische Auszeichnung für Chirurgen in Deutschland.[1] „Der BDC ehrt und dankt mit dieser Medaille Personen, die sich besonders für den Verband im Ganzen wie auch für einzelne Mitglieder des BDC eingesetzt haben. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für den persönlichen Einsatz der Geehrten außerhalb ihrer Tätigkeit als Mandatsträger.“[2]

Preisträger

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. auch den Art. Wolfgang Müller-Osten und die Kirche, 21. Jg. (2015), Nr. 50, v. 13. Dezember 2015, S. 9.
  2. BDC Online – 10. Dezember 2015 (Memento des Originals vom 9. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bdc.de, abgerufen am 8. Januar 2016.
  3. Zugleich erste Preisträgerin. In: BDC Online – 10. Dezember 2015 (Memento des Originals vom 9. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bdc.de, abgerufen am 8. Januar 2016; vgl. die Kirche, 21. Jg. (2015), Nr. 50, v. 13. Dezember 2015, S. 9.