Hans-Jürgen Peiper

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Hans-Jürgen Peiper

Hans-Jürgen Peiper (* 4. Dezember 1925 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Emeritus für Chirurgie.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans-Jürgen Peiper wurde als ältestes Kind des Chirurgie-Professors und Mitbegründers der modernen Neurochirurgie Herbert Peiper und dessen Ehefrau Erika, geb. Diener (der ersten promovierten Frau für Kunstgeschichte in Deutschland) in Frankfurt am Main geboren. Die Familie väterlicherseits weist seit Generationen Ärzte auf, die Mutter entstammt einer angesehenen Pforzheimer Kaufmanns- und Goldschmiedefamilie. Peiper begann 1944 das Studium der Medizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Nach einjähriger amerikanischer und französischer Kriegsgefangenschaft setzte er es an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fort, wo er 1952 zum Dr. med. promoviert wurde.[1] Im Doktor-Hilton-S.-Read-Programm absolvierte er die amerikanische Medizinalassistentenausbildung in den USA. Nachdem er bei Rudolf Zenker am Universitätsklinikum Marburg Facharzt für Chirurgie geworden war, arbeitete er an der Universität zu Köln. Dort habilitierte er sich 1962.[2] 1969 folgte er dem Ruf der Georg-August-Universität Göttingen auf ihren chirurgischen Lehrstuhl. Nach 25 Jahren als ordentlicher Professor und Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemeinchirurgie wurde er 1994 emeritiert.[3] Sein Sohn Matthias Peiper wurde ebenfalls Professor der Chirurgie.

Zum 100. Todestag von Johann von Mikulicz erschien 2005 die 2. Auflage seiner polnisch-deutschen Biografie. Peiper schrieb das Geleitwort zur deutschen Fassung.[4]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dissertation: Über Phäochromocytome
  2. Habilitationsschrift: Tierexperimentelle Untersuchungen über die „apparente“ Viskosität des Blutes und den Strömungswiderstand des Gesamtorganismus in extrakorporaler Zirkulation
  3. a b Universitätsmedizin Göttingen: Albrecht von Haller-Medaille für Ordinarius der Allgemeinchirurgie (Memento des Originals vom 5. Januar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.med.uni-goettingen.de. Presseinformation Nr. 154 vom 30. September 2011.
  4. Waldemar Kozuschek: Johann von Mikulicz-Radecki 1850–1906. Mitbegründer der modernen Chirurgie. In Erinnerung an den großen Chirurgen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Gesellschaft der Polnischen Chirurgen gewidmet, 2. poln.-dt. Auflage. Acta Universitatis Wratislaviensis No 2555, gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Breslau 2005
  5. bdc.de: Verleihung der Wolfgang-Müller-Osten-Medaille (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bdc.de (abgerufen am 4. Februar 2015)