Betül Durmaz

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Betül Durmaz (* 12. August 1968) ist eine deutsche Lehrerin und Buchautorin türkischer Abstammung.

Im Alter von zwei Jahren zog Durmaz mit ihren Eltern und ihrem Bruder, dem Schauspieler Ercan Durmaz, in den Bochumer Stadtteil Wattenscheid. Nach dem Abitur war sie zunächst Flugbegleiterin bei der Deutschen Lufthansa, ehe sie 1993 ein Lehramtsstudium für Sonderpädagogik aufnahm. 2000 wurde sie verbeamtete Lehrerin an der Malteserförderschule in Gelsenkirchen. Bekannt wurde sie, als sie ihre dortigen Erfahrungen als Lehrerin ausländischer Kinder in dem Buch „Döner, Machos und Migranten“ verarbeitete.

2011 sollte sie zunächst den Quadriga-Preis erhalten, wegen der Auseinandersetzungen um die vorgesehene Verleihung auch an Wladimir Putin beschloss die Stiftung Werkstatt Deutschland jedoch, keinen der bereits vorgesehenen Preisträger auszuzeichnen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betül Durmaz: Döner, Machos und Migranten. Mein zartbitteres Lehrerleben. Herder „Premiere“, Freiburg (u. a.) 2009, ISBN 978-3-451-03011-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kein Quadriga-Preis für Putin, DW vom 16. Juli 2011, abgerufen 17. Juli 2011