Bigband Dachau

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Bigband Dachau
Logo bigband-dachau blau.jpg

Allgemeine Informationen
Herkunft Dachau
Genre(s) Jazz, Techno, Hip-Hop
Gründung 2010
Website http://bigband-dachau.de
Aktuelle Besetzung
Thomas Jahn (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder
Bandleader
Jörg Hartl (bis 2016)

Die Bigband Dachau ist eine 2010 gegründete Bigband aus Dachau in Oberbayern. Die Band spielt eine Mischung aus Bigband-Jazz mit Techno- und Hip-Hop-Rhythmen, und hebt sich besonders durch vom Bandleader angeleitete Gruppenimprovisationen von vergleichbaren Ensembles ab. Daneben fällt sie durch extravagante Bühnenoufits und Dekorationen mit Gold- und Glitzerelementen auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bigband Dachau wurde 2010 von Jörg Hartl als Swing- und Jazzensemble zur musikalischen Ausbildung an der Knabenkapelle Dachau e.V. gegründet. Anfänglich spielte sie klassischen Swing- und Bigband-Jazz, der jedoch ab 2013 zunehmend unter dem Motto Bigband meets Disco mit Elementen zeitgenössischer Club- und Tanzmusik angereichert wurde.

Die Bigband trat zunächst unter dem Namen Bigband der Knabenkapelle Dachau auf; im Jahr 2013 erfolgte anlässlich des Erscheinens der ersten CD Bigband Dachau die Umbenennung in Bigband Dachau.

In den Jahren 2013 und 2015 nahm die Bigband Dachau beim Landeswettbewerb Jugend jazzt Bayern für Jazzorchester teil, bei dem sie 2013 einen Auftritt beim Bayerischen Jazzweekend 2014 in Regensburg gewann.[1] Im Jahr 2015 wurde sie mit der Bestnote „mit hervorragendem Erfolg“ ausgezeichnet.[2]

Im Jahr 2015 ging die Band auf eine u. a. vom Goethe-Institut unterstützte Tournee durch Österreich und Italien, wo sie unter anderem im Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung Expo 2015 in Mailand auftrat.[3]

Im April 2016 gab Jörg Hartl die Leitung der Band ab; sie wird seither vom Augsburger Jazzpianisten Thomas Jahn alias Tom Tornado geleitet, der Hartl schon vorher zeitweise bei der Leitung unterstützt hatte.

2016 erschien die zweite CD Der verdammte Beat bei Artmode Records. Die CD wurde in der Sendung Montagsdemo im Zündfunk auf BR 2 vorgestellt und wurde dort Monatssieger im August 2016. Im selben Jahr wurde die Band zum ersten Mal für den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung nominiert.[4]

2017 spielte die Bigband Dachau beim Montreux Jazz Festival.[5] In einer zweiteiligen Folge der Sendung Jazztime auf BR-Klassik zum Thema Jazz und Techno wurde sie als eine von vier Bands, die diese Stilrichtungen kombinieren, präsentiert.

Im Jahr 2018 wurde die Band erneut für den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung nominiert und mit einem der drei Hauptpreise ausgezeichnet.[6] Auf Einladung des Landratsamts Dachau reiste sie mit einer Dachauer Delegation nach Oświęcim (Polen) und trat dort beim Tauron Life Festival mit dem Projekt Rebel Babel des polnischen Rappers L.U.C auf.[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • Bigband Dachau (2013)
  • Der verdammte Beat (2016, Artmode Records)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Bestnote "Mit hervorragendem Erfolg" beim Landeswettbewerb Jugend jazzt Bayern für Jazzorchester
  • 2018: Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. JUJA-2013-Ergebnisliste.pdf. Abgerufen am 6. August 2018.
  2. Bigband Dachau bei „Jugend jazzt“ erfolgreich. In: Münchner Merkur. 8. Dezember 2015, abgerufen am 6. August 2018.
  3. Musikalische Botschafter. In: Süddeutsche Zeitung. 3. September 2015, abgerufen am 6. August 2018.
  4. Innovativ. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Mai 2016, abgerufen am 6. August 2018.
  5. Das Feuer brennt. In: Süddeutsche Zeitung. 16. Juli 2017, abgerufen am 6. August 2018.
  6. Das sind die Tassilo-Preisträger. In: Süddeutsche Zeitung. 19. April 2018, abgerufen am 6. August 2018.
  7. Schöner Götterfunke, Teil zwei. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Juni 2018, abgerufen am 6. August 2018.