Bigues i Riells

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Gemeinde Bigues i Riells
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Bigues i Riells
Bigues i Riells (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Katalonien
Provinz: Barcelona
Comarca: Vallès Oriental
Koordinaten 41° 41′ N, 2° 13′ OKoordinaten: 41° 41′ N, 2° 13′ O
Höhe: 307 msnm
Fläche: 28,15 km²
Einwohner: 8.915 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 316,7 Einw./km²
Gemeindenummer (INE): 08023 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch, Katalanisch
Bürgermeister: Elena Argemí i Morral
Website: www.vallesnet.org/pobles/np3.html

Bigues i Riells ist eine katalanische Stadt in der Provinz Barcelona im Nordosten Spaniens. Sie liegt in der Comarca Vallès Oriental.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bigues i Riells liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Barcelona im Tal des Tenes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Siedlungsgebiet war Teil der Baronie Montbui und wurde 1857 mit dem Zusammenschluss von Bigues, Riells del Fai und Sant Mateu de Montbui zur eigenständigen Gemeinde. Die erste Kirche wurde 1059 erwähnt. Die heutige Kirche Sant Pere stammt von 1737.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2007 ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:

  1. PSC-PM: 5 Sitze
  2. CiU: 4 Sitze
  3. Esquerra-AM: 2 Sitze
  4. ICV-EUiA-EPM: 1 Sitz
  5. PP: 1 Sitz

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein großer Teil der hügeligen Gemarkung besteht aus Pinienwäldern und Weiden. Das Wirtschaftsleben ist wesentlich von der Landwirtschaft geprägt. Angebaut wird überwiegend Getreide, Wein und Oliven. Darüber hinaus wird Schaf- und Rinderhaltung betrieben. In der Stadt gibt es einen großen Schlachthof und mittelständische Lebensmittel- und Textilindustrie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Benediktinerkloster Sant Miquel del Fai bei Bigues i Riells

Das ehemalige Benediktinerkloster Sant Miquel del Fai liegt wie ein Adlerhorst an einem Felshang. Die in eine Höhle gebaute Klosterkirche ist der größte unterirdische Kirchenbau Spaniens.

Das Kloster wurde um das Jahr 1000 durch Gombau de Besoraden, dem damaligen Herrn von Montbui gegründet. Um den Bestand des Klosters auch nach seinem Tod zu sichern, verschmolz er das katalanische Kloster mit dem Kloster Saint-Victor in Marseille.

Die Gemeinschaft bestand immer aus wenigen, meistens fünf oder sechs Mönchen. 1567 wurde das Kloster aufgelöst und in ein Heiligtum umgewandelt, das von den umliegenden Dörfern unterhalten wurde. Heute ist es in Privatbesitz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bigues i Riells – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).