BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies

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BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2003
Sitz Graz, Österreich; Koordinaten: 47° 3′ 29,7″ N, 15° 27′ 49,2″ O Außenstellen in Wien, Wieselburg, Tulln[1]
Leitung Walter Haslinger, Roman Schmid
Mitarbeiterzahl ca. 100[2]
Branche Forschung, Entwicklung, Demonstration
Website www.best-research.eu
Stand: 25. August 2020

BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH ist ein K1-Kompetenzzentrum des COMET-Programms und beschäftigt sich mit industriegetriebener, angewandter Forschung und Entwicklung der Bioenergie, der nachhaltigen biobasierten Ökonomie und der zukunftsfähigen Energiesysteme. Das Zentrum befindet sich in Graz, am Campus Inffeldgasse.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 2003 gegründeten Kompetenzzentrum Austrian Bioenergy Centre mit einer Außenstelle in Wieselburg war eines der 18 österreichweiten Kplus-Zentren der Forschungsförderungsgesellschaft,[3] Im Herbst 2006 hatten sich die wissenschaftlichen Proponenten des K-net-Netzwerkes RENET Austria und des Kplus-Zentrums Austrian Bioenergy Centre auf eine gemeinsame Einreichung im Rahmen des neu gestalteten COMET-Programmes geeinigt.[4] Am 24. Oktober 2008 fand der für die Umfirmierung notwendige Notariatsakt statt, die Eintragung ins Firmenbuch als BIOENERGY 2020+ GmbH erfolgte schließlich Ende Januar 2009[5][6][7][8] 2013 erfolgte die Einreichung im Rahmen der 3. Ausschreibung der COMET Programmlinie K1 Zentren der FFG.[9] Am 10. Juli 2014 wurde die Neubewilligung bekanntgegeben.[10] 2019 erfolgte die Änderung des Firmennamens auf BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH. Im selben Jahr erhält BEST den Zuschlag für ein COMET-Modul zum Aufbau des Forschungsbereichs Chemical Looping.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eigentümerstruktur:[11]

Firmensitz ist Graz, weitere Standorte befinden sich in Wien und Wieselburg (im Technologie- und Forschungszentrum /Technopol Wieselburg-Land der Ecoplus,[12][13]) Forschungsstätten werden in Wien-Simmering und Tulln (am Technopol Tulln) betrieben.

BEST arbeitet an den wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen für Prozesse, die zum einen aus Biomasse und Abfall Wärme, Strom, gasförmige und flüssige Energieträger und Grundstoffe für die chemische Industrie produzieren. Zum anderen forscht BEST an der gemeinsamen Nutzung von Bioenergie und anderen erneuerbaren Energiebereitstellungstechnologien für effiziente, umwelt- und klimafreundliche und wirtschaftliche Lösungen für das Energiesystem der Zukunft.

Forschungsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fünf verschiedene Areas bilden die verschiedenen thematischen Schwerpunkte ab:

  • Festbett-Konversionssysteme
  • Wirbelschicht-Konversionssysteme
  • Bionkonversions & Biogassysteme Modellierung und Simulation
  • Energie- und Bioökonomiesysteme
    • Sub-Area: Nachhaltige Versorgungs- und Wertschöpfungsketten
    • Sub-Area: Intelligente Strom- und Mikronetze
    • Sub-Area: Regelungs- und Automatisierungstechnik

Zusätzlich verfügt BEST über umfangreiche eigene Technikums- und Laborflächen an allen Standorten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Standorte. Abgerufen am 31. August 2020.
  2. Team. Abgerufen am 31. August 2020.
  3. Austrian Bio Energy Center tüftelt für KMU (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive). In: Wirtschaftsblatt online, 4. April 2007.
  4. Energieforschungsstrategie für Österreich. (PDF; 2,3 MB), abgerufen am 20. November 2013.
  5. Unternehmensgeschichte; bioenergy2020.eu, abgerufen am 20. November 2013.
  6. Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie: COMET - Competence Centers for Excellent Technologies, abgerufen am 12. November 2012.
  7. Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft: Comet K1 Zentren, abgerufen am 12. November 2012.
  8. Otto Starzer, FFG: 10 Jahre Bioenergieforschung im Rahmen des österr. Kompetenzzentren-Programms. (PDF, 0,6 MB; lko.at; abgerufen am 3. November 2015).
  9. K1-Zentren: 14 Anträge im Rahmen der 3. Ausschreibung eingereicht; ffg.at, abgerufen am 15. Januar 2014.
  10. Mitterlehner/Bures: Startschuss für 10 neue K1-Zentren gefallen. In: Austria Presse Agentur, APA OTS0016, 10. Juli 2014. 
  11. Über uns. Abgerufen am 31. August 2020.
  12. Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg-Land (Memento des Originals vom 20. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecoplus.at. ecoplus.at, abgerufen am 17. Januar 2014
  13. Technopol Wieselburg (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecoplus.at. ecoplus.at, abgerufen am 17. Januar 2014