Black Supremacy

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Der Begriff Black Supremacy (englisch für „schwarze Vorherrschaft“, „Überlegenheit der Schwarzen“) fasst rassistische Ideologien zusammen, die eine Überlegenheit schwarzer Menschen gegenüber nicht-schwarzen Menschen propagieren.

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ideologien schwarzer Überlegenheit sind vor allem in den USA seit den 1960er Jahren verbreitet. Religiös geprägte Gruppen wie die Nation of Islam forderten neben einem eigenen Staat eine Rassentrennung. Die Verbreitung dieses schwarzen Nationalismus zeigt, dass sich viele Schwarze im Zeichen des Rassismus in den Vereinigten Staaten nicht als Teil der US-amerikanischen Nation sahen. Obwohl sie in vielen Kriegen für die Vereinigten Staaten gekämpft hatten und offiziell vollwertige Bürger waren, konnten sie sich mit diesem Land nicht identifizieren.[1] Der Boxweltmeister Muhammad Ali und der Bürgerrechtler Malcolm X gehörten zunächst der Nation of Islam an, traten jedoch später aus. Malcolm X schloss sich nach seiner Pilgerfahrt nach Mekka der traditionellen sunnitischen Richtung des Islam an, Muhammad Ali wurde 2005 ein Anhänger des Sufismus.[2][3][4]

Neben der bereits erwähnten Nation of Islam sind gegenwärtig weitere Organisationen aktiv, die eine Ideologie schwarzer Überlegenheit propagieren, wie beispielsweise die New Black Panther Party, Nation of Yahweh und weitere.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joanne Grant: Black Protest. History, Documents, and Analyses. 1619 to the Present. New York 1968, S. 8.
  2. Muhammad Ali: Five things you never knew about the boxing legend Conor Lane, CNN. 28. April 2016
  3. Clay Says He Has Adopted Islam Religion and Regards It as Way to Peace. In: New York Times, 28. Februar 1964. Abgerufen am 14. Juli 2011.
  4. Gary Younge: Scaring White America. In: The Guardian, 16. September 2007. Abgerufen am 14. Juli 2011.