Block House

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Block House
Block-House-Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1968
Sitz Hamburg
Mitarbeiter 1800
Umsatz 153 Mio. Euro
Branche Fullservice-Systemgastronomie
Website www.block-house.de
Stand: 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Block House ist eine 1968 gegründete Restaurantkette aus Hamburg, die auf Steaks spezialisiert ist. Die Gruppe wurde von dem Hamburger Gastronomen Eugen Block und seiner Schwester Marlies Head nach Vorbild US-amerikanischer Steakhäuser aufgebaut.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Block House wurde am 26. September 1968 eröffnet, der Standort dieses Restaurants war die Dorotheenstraße in Hamburg.[1] 1972 folgten die Einrichtung der firmeneigenen Fleischerei und einer eigenen, zentral organisierten Menüproduktion, die 1994 nach Zarrentin am Schaalsee verlegt wurde. Das zur Block-Gruppe gehörende Hotel Elysee in Hamburg-Rotherbaum wurde 1986 eröffnet. Die ursprünglichen Block House Restaurantbetriebe und das Hotel wurden 1992 zu einer Aktiengesellschaft zusammengelegt und umgewandelt.[2]

2005 wurde das erste chinesische Block House in Peking eröffnet.[3] Mittlerweile haben die europaweit 44 Restaurants jährlich über sieben Millionen Gäste.

Jim Block[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marke Jim Block entstand 1973 aus der Notwendigkeit, das bei der Portionierung der Steaks der Block-House-Restaurants anfallende übrige Fleisch verwenden zu müssen.[4] Die Pattys für die Burger werden in der gleichen Metzgerei hergestellt, die auch die Block House-Restaurants mit Fleisch beliefert. In den Anfangsjahren war dieses Konzept jedoch nicht erfolgreich, es gab Restaurantschließungen und operative Verluste.

Das Sortiment der Jim-Block-Restaurants umfasst (Stand 2014) zwölf verschiedene Burgertypen; eine Besonderheit ist die Zubereitung der Burger vor den Gästen.[4] Das Preisniveau liegt höher als bei anderen Burgerketten, ein Durchschnittsbon betrug im Jahr 2010 8,20 Euro. Der Gesamtumsatz von Jim Block betrug im selben Jahr 10 Millionen Euro. Im Jahr 2014 zählte Jim Block über 2 Mio. Gäste und hat über 2,6 Mio. Block Burger verkauft.

Jim Block ist eine Better-Burger-Restaurantkette mit Standorten in Hamburg, Berlin und Hannover. In Hamburg gibt es derzeit acht Jim-Block-Restaurants. Das erste Restaurant außerhalb Hamburgs wurde im Juni 2012 in Hannover eröffnet. Eins der neueren Restaurants eröffnete am 3. April 2014 im Bikini-Haus in Berlin.[5] Die Eröffnung von weiteren Restaurants ist geplant – bis 2018 soll es insgesamt 30 Restaurants geben.[4]

Unternehmenskennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt betreibt Block House 49 Restaurants europaweit, 39 davon in Deutschland. Im Ausland befinden sich Restaurants in Lissabon, Madrid, Basel, Marbella, Málaga, Palma und Wien. 2011 wurde das siebte Block House in Berlin eröffnet.[6] Es ist beabsichtigt, bis zum 50. Firmenjubiläum im Jahr 2018 50 Restaurants eröffnet zu haben. Ein Durchschnittsbon beträgt 18 Euro.[6] Das umsatzstärkste Block House in Berlin ist die Filiale am Alexanderplatz; 2010 betrug der Umsatz dort 3,5 Millionen Euro netto,[7] im Schnitt der Gruppe setzte ein Restaurant 2010 2,7 Millionen Euro um.

Die Restaurants im Ausland sind ausschließlich Franchise-Häuser, die durch die Block House Franchise GmbH betreut werden. Der Umsatz der Block-Gruppe insgesamt betrug 2014 153,8 Millionen Euro, das Unternehmen hat über 1950 Mitarbeiter (Stand Dezember 2011). Zur Unternehmensgruppe gehören drei Aktiengesellschaften sowie 16 Gesellschaften, die als GmbH geführt werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Block House – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. food service. Nr. 5. Deutscher Fachverlag, 2005, S. 8.
  2. food service. Nr. 11. Deutscher Fachverlag, 1993, S. 20.
  3. Block House: erstes Outlet in China eröffnet. In: Cafe-Future.net. food-service.de, 11. April 2005, abgerufen am 23. Juni 2015.
  4. a b c Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Nr. 25, 2011, S. 4.
  5. Jim Block Berlin Burger Store am Ku’Damm eröffnet: Premium Burger im Bikini-Haus TrendJam Magazin, abgerufen am 3. April 2014.
  6. a b Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Nr. 21, 2011, S. 36.
  7. food service. Nr. 4. Deutscher Fachverlag, 2011, S. 20.