BuB

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BuB – Forum Bibliothek und Information

Beschreibung deutschsprachige bibliothekarische Fachzeitschrift
Erstausgabe 1948
Erscheinungsweise zehn Mal jährlich
Verkaufte Auflage 7.677 Exemplare
(IVW Q3/2015)
Weblink www.b-u-b.de
ISSN (Print)

BuB – Forum Bibliothek und Information, 1948 unter dem Titel „Bücherei und Bildung“ vom damaligen „Verein Deutscher Volksbibliothekare“ als Nachfolgepublikation gegründet (ab 1971: „Buch und Bibliothek“, seit 2000: „BuB“), ist heute die am weitesten verbreitete, spartenübergreifende deutschsprachige bibliothekarische Fachzeitschrift.

Die Zeitschrift wurde von dem Verband der Volksbibliothekare 1922 unter dem Namen Bücherpflege und Besprechung gegründet. Damit wird deutlich, dass ein Schwerpunkt die Buchkritik war, die Bibliothekaren Hilfen bei der Entscheidung über die Beschaffung von Büchern geben sollte. 1933 wurde die Zeitschrift gleichgeschaltet und versuchte mit NS-Propaganda die Bibliothekare zu beeinflussen. 1945 wurde die Zeitschrift verboten. Auch die Nachfolgepublikation Bücherei und Bildung enthielt bis 1976 schwerpunktmäßig Buchkritiken, die ab dem Zeitpunkt in einem Informationsservice der Ekz.bibliotheksservice erscheint. Der erste Chefredakteur war Hans Harald Breddin, der auch den Bereich Buchkritiken einrichtete und betreute.[1] Seit 2000 wird die Zeitschrift vom Berufsverband Information Bibliothek (BIB) getragen.

Heute enthält BuB Aufsätze, Kommentare, Diskussionsbeiträge, Interviews, Berichte und Nachrichten sowie Rezensionen aus dem Themenspektrum der öffentlichen wie der wissenschaftlichen Bibliotheken, des Medien- und Informationsmarktes, der Bildungs- und Kulturpolitik sowie die Rubrik „Aus dem Berufsverband“ (verantwortlich für den Verbandsteil: Katrin Lück und Karin Holste-Flinspach). Zu den Autoren des Blattes zählen – neben Bibliothekaren und Informationsexperten des In- und Auslands – auch Politiker, Hochschullehrer, Schriftsteller und Journalisten.

Verantwortlich für den Inhalt sind die beiden von Mitgliedern des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) direkt gewählten Herausgeber (derzeit Brigitte Döllgast und Olaf Eigenbrodt), ein vom BIB-Vorstand delegierter Herausgeber (derzeit Dirk Wissen) sowie die Redakteure Bernd Schleh (verantwortlich) und Steffen Heizereder. Ein von den BIB-Mitgliedern verabschiedetes Statut sichert die inhaltliche Unabhängigkeit der Zeitschrift.

Seit dem 50. Jahrgang 1998 hat BuB einen Redaktionsbeirat, dem Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen (nicht nur) des Bibliotheks- und Informationswesens angehören. Bezieher von BuB sind neben den rund 6.500 Mitgliedern des BIB, für die das Abonnement im Vereinsbeitrag enthalten ist, auch Bibliotheken des In- und Auslands, Ausbildungsstätten oder Kulturpolitiker.

Ende 2012 wurde die Homepage von BuB ausgeweitet, seitdem sind dort auch aktuelle Kurzmeldungen zum Bibliothekswesen zu finden. Schon früher wurde ein Heftarchiv ab 2006 auf der Homepage eingerichtet, alle Hefte stehen 3 Monate nach Veröffentlichung der Hefte auf der Webseite als PDF vollständig zum Download bereit.

BuB wird im Repositorium BIB-OPUS erschlossen, ab Jahrgang 33.1981 sind die Metadaten der Artikel enthalten, die Jahrgänge 2015–2016 sind auch im Volltext erfasst. Die Bereitstellung mit Volltexten soll weiter ausgeweitet werden.

Jährlich erscheinen in einer IVW-geprüften Auflage von 7.677 Exemplaren,[2] zehn Hefte mit insgesamt 700 redaktionellen Seiten.

Literaturangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barbara Schelle-Wolff: 70 Jahre und über 70.000 Seiten – BuB feiert Jubiläum. in: BuB - Forum Bibliothek und Information 70. Jg. 2018, S. 620–628

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Otto Rudolf Rothbart: Bibliothekarische Buchkritik nach 1945 – zwischen Pädagogik, Propaganda und Praktikabilität. Harrassowitz, Wiesbaden 1996, ISBN 3-447-03504-8, S. 11.
  2. BuB: Mediadaten (Stand 3. Quartal 2015)