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Bundespersonalvertretungsgesetz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basisdaten
Titel:Bundespersonalvertretungsgesetz
Abkürzung: BPersVG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von: Art. 73 Abs. 1 Nr. 8 GG
Rechtsmaterie: Verwaltungsrecht
Fundstellennachweis: 2035-5
Ursprüngliche Fassung vom: 15. März 1974
(BGBl. I S. 693)
Inkrafttreten am: 1. April 1974
Letzte Neufassung vom: 9. Juni 2021
(BGBl. I S. 1614)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
15. Juni 2021
Letzte Änderung durch: Art. 13 G vom 9. Januar 2026
(BGBl. 2026 I Nr. 7 vom 15. Januar 2026)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
16. Januar 2026
(Art. 17 Abs. 1 G vom 9. Januar 2026)
GESTA: H002
Weblink: Text des Gesetzes
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) ist die Rechtsgrundlage für die Bildung und Tätigkeit von Personalräten sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen im öffentlichen Dienst des Bundes. Das Gesetz wurde am 9. Juni 2021 neu gefasst.

Es bestimmt zusammen mit der Wahlordnung zum Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVWO)[1], wann, wo und wie Personalräte zu wählen sind.

Für die Landes- und Kommunalverwaltungen bestehen eigene Personalvertretungsgesetze.

In der DDR galt das Gesetz zur sinngemäßen Anwendung des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG) – Personalvertretungsgesetz – der Deutschen Demokratischen Republik vom 22. Juli 1990. Dieses Gesetz konnte nach Festlegungen des Einigungsvertrages noch bis zum 31. Mai 1993 im Beitrittsgebiet Anwendung finden.[2]

  • Lothar Altvater, Eberhard Baden, Sebastian Baunack, Peter Berg, Martina Dierßen, Gunnar Herget, Michael Kröll, Dirk Lenders, Gerhard Noll: BPersVG – Bundespersonalvertretungsgesetz mit Wahlordnung und ergänzenden Vorschriften. Kommentar für die Praxis mit vergleichenden Anmerkungen zu den 16 Landespersonalvertretungsgesetzen. 11. Auflage. Bund Verlag, Frankfurt 2023, ISBN 978-3-7663-7102-7.
  • Wilhelm Ilbertz, Ulrich Widmaier: Kommentar Bundespersonalvertretungsgesetz mit Wahlordnung. 15. Auflage. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-17-038986-1.
  • Reinhard Richardi, Hans-Jürgen Dörner, Christoph Weber, Georg Annuß (Hrsg.): Personalvertretungsrecht, Bundespersonalvertretungsgesetz mit Erläuterungen zu den Personalvertretungsgesetzen der Länder, Kommentar. 6. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-79806-1.
  • Uwe Lorenzen, Diethelm Gerhold, Arne Schlatmann, Heinrich Rehak, Timo Hebeler, Arnim Ramm, Till Sachadae: Bundespersonalvertretungsgesetz, Kommentar. Loseblattwerk. R. v. Decker Verlag, Heidelberg 1975 ff., ISBN 978-3-7685-2177-2.
  • Alfred Fischer, Hans-Joachim Goeres, Andreas Gronimus: Personalvertretungsrecht des Bundes und der Länder (= Ingeborg Franke, Hans-Dietrich Weiß [Hrsg.]: GKÖD. Gesamtkommentar öffentliches Dienstrecht. Band V). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-503-00899-5.

Einzelnachweise

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  1. BPersVWO Wahlordnung zum Bundespersonalvertretungsgesetz. buzer.de, abgerufen am 5. April 2026.
  2. Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag - Anlage 1.19.1 EinigVtr – Kapitel XIX, Sachgebiet A: Recht der im öffentlichen Dienst stehenden Personen, Abschnitt II: Recht der im öffentlichen Dienst stehenden Personen einschließlich des Rechts der Soldaten (Memento vom 7. Januar 2019 im Internet Archive), Nr. 15.