Bundesverband Regie

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Der Bundesverband Regie e. V. (BVR) ist Berufsverband und Künstlervereinigung und vertritt seit 1975 die künstlerischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Filmemacher in Deutschland.

Der Verein mit Sitz in Berlin vertritt Filmregisseur- und Fernsehregisseure – auch als Drehbuchautoren und Produzenten – sowie Regieassistenten und Script/Continuities aus den Bereichen Kino, Fernsehen, Dokumentation, Synchronisation, Musikvideo, Show, Werbung und Industriefilm.

Zu seinen Gründungsmitgliedern zählen Helmut Dietl, Rainer Erler, Eberhard Hauff, Peter Schulze-Rohr, Michael Verhoeven, Franz-Peter Wirth und viele andere. Ehrenpräsidenten sind Bernhard Wicki, Maximilian Schell, Eberhard Itzenplitz und Volker Schlöndorff.

Der BVR ist Herausgeber des RegieGuide, einem gängigen Nachschlagewerk über die meisten Film- und Fernsehregisseure in Deutschland.

Von 1977 bis 1990 verlieh der Verband den Deutschen Darstellerpreis für die herausragendste schauspielerische Leistung des vergangenen Jahres.

2010 lobte der BVR den Deutschen Regiepreis METROPOLIS für herausragende Regieleistungen in den Bereichen Kinofilm, Fernsehfilm und Serie sowie für die beste Nachwuchsarbeit aus. Des Weiteren wird gemeinsam mit der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst ein Ehrenpreis für das Lebenswerk vergeben. Die erste Preisverleihung fand am 23. Juni 2011 in München statt. Erster Preisträger des Ehrenpreises war Peter Lilienthal.[1]

Im Mai 2018 beteiligte sich der Verband an der Einrichtung der Themis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Nominierten für den Deutschen Regiepreis METROPOLIS 2011 stehen fest, Pressemitteilung des BVR (abgerufen am 6. Juni 2011).
  2. Bundesregierung | Aktuelles | Brancheninitiative bringt „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung“ auf den Weg – Grütters: Zeit des Schweigens muss vorbei sein! Abgerufen am 1. Juni 2018.