Burchard I. von Goseck

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Burchard I. von Goseck († nach 3. November 1017) war ab 991 Graf im Hassegau, ab 1003 Pfalzgraf von Sachsen, ab 1004 Graf von Merseburg und ab 1012 kaiserlicher Vogt.

Seine Eltern waren wohl Graf Burchard IV. im Hassegau und Emme von Merseburg (K. Meyer nennt als Vater den Grafen Siegfried im Hassegau 961–980); sein Cousin war demnach der Markgraf Dedo I. von Wettin-Ostmark.

Er stand bei Kaiser Heinrich II. in hoher Gunst. Er stand besonders gegen die mächtigen Markgrafen von Meißen.

1004 erbte er von seinem Schwager Esiko von Merseburg den bedeutenden Burgward Merseburg, das heißt die Grafschaftsrechte und das dazugehörige Lehen, nicht aber das Eigengut, das Heinrich II. behielt.

1009 trat er dafür ein, dass Werner von Walbeck seine Markgrafschaft behalten durfte.

1015 nahm er an einem Feldzug gegen Polen teil, wo er eine schwere Verwundung erlitt. Um den 10. Februar 1016, nach einem Unwetter, erlitt er einen Schlaganfall.

Ehe und Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Er heiratete Oda von Merseburg († 1045),[1] Tochter und Erbin des Pfalzgrafen Siegfried II.

  • Friedrich I., 1038–1042 Pfalzgraf von Sachsen
  • Siegfried († 15. April 1038), 1017–1038 Pfalzgraf von Sachsen
  • Bruno (* um 1000; † 10. Februar 1055); ab 1037 Bischof von Minden

Nach Karl Meyer:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Oda von Merseburg. genealogie-mittelalter.de, archiviert vom Original am 30. September 2007; abgerufen am 1. Juni 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burchard I. genealogie-mittelalter.de, archiviert vom Original am 1. Oktober 2007; abgerufen am 1. Juni 2012.
VorgängerAmtNachfolger
FriedrichPfalzgraf von Sachsen
1003–1017
Siegfried