Burg Drachenstein

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Burg Drachenstein
Drackenstein 2136.jpg
Alternativname(n): Drackenstein
Entstehungszeit: Erste Bauperiode während des Frühmittelalters, im Hochmittelalter dann erneut besiedelt
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Burgstall, Wall- und Grabenreste erhalten
Ort: Tettnang-Laimnau-„Drackenstein“
Geographische Lage 47° 38′ 29,8″ N, 9° 37′ 54,1″ OKoordinaten: 47° 38′ 29,8″ N, 9° 37′ 54,1″ O
Höhe: 520 m ü. NN
Burg Drachenstein (Baden-Württemberg)
Burg Drachenstein

Die Burg Drachenstein, auch Drackenstein genannt, ist die Ruine einer Spornburg auf dem 520 m ü. NN hohen Drackenstein 500 Meter nördlich der Kirche des Ortsteils Laimnau der Stadt Tettnang im Bodenseekreis in Baden-Württemberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erratischer Block Drackenstein

Vermutlich handelte es sich bei der Burg in erster Periode um eine Anlage des Frühmittelalters, die später während des Hochmittelalters unter anderem durch einen die Anlage teilenden Wallgraben erneut bebaut wurde. 1480 wurde die Wallburg als „Trackenstein das Burgstall“ erwähnt. Von der ehemaligen Burganlage, einer Wehranlage auf einer Grundfläche von etwa 130 mal 70 Meter, sind noch Wall- und Grabenreste erhalten.[1]

Innerhalb der Wälle befindet sich ein auffälliger erratischer Block aus Gneis, der in der Region als Drackenstein bekannt ist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sophie Stelzle-Hüglin, Michael Strobel, Andreas Thiel, Inken Vogt (Bearb.): Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg. Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und dem Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2002, ISBN 3-89021-717-6, S. 298.
  • Alois Schneider: Burgen und Befestigungen im Bodenseekreis. Hrsg.: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (= Fundberichte aus Baden-Württemberg. Band 14). 1. Auflage. E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1989, ISBN 3-510-49114-9, S. 632–635.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Drackenstein (Tettnang) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sophie Stelzle-Hüglin, Michael Strobel, Andreas Thiel, Inken Vogt (Bearb.): Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg. S. 298.