Buschieren

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Das Buschieren ist eine Jagdmethode mit Stöberhunden und Flinte. Sie dient der Suche nach Wild in unübersichtlichem Gelände vor dem Schuss. Der dazu verwendete Buschierhund läuft in Schlangenlinien vor dem Jäger her, und zwar im maximalen Abstand der Flintenschussdistanz, also 25 bis 30 Meter. Wenn das Gelände breiter als 60 Meter ist, muss auch der Jäger im Zick-Zack gehen. Sie dient hauptsächlich der gezielten Bejagung von Feldhase und Fasan.

Der Hund arbeitet im direkten Wirkungsbereich des Jägers. Er soll sich von seinem Führer leicht, ohne viele und laute Kommandos dirigieren lassen und dabei eine planvolle Suche quer zu Marschrichtung des Jägers zeigen. Wenn er Wild aufscheucht, soll er davon allerdings genügend Abstand halten, so dass eine Schussabgabe ohne Gefahr für den Hund möglich ist. Der Hund soll aufstehendes Wild also nicht jagen, sondern aufscheuchen und selbständig oder auf Befehl des Führers davon ablassen.

Die Richter bei einer Arbeitsprüfung haben bei der Beurteilung dieser Arbeit die gute Verbundenheit zwischen Führer und Hund zu berücksichtigen, die sich vor allen Dingen in einer planvollen Quersuche zeigt. Diese ist eine Teildisziplin des Buschierens, nämlich den Vorgang, dass der Hund nach links und rechts sucht und in einer Schlangenlinie nach vorne arbeitet. Beim Buschieren kommt dann die Zusammenarbeit mit dem Jäger dazu. Dazu gehört unter anderem, dass der Hund die Flintendistanz nicht verlässt und dass er Abstand von aufgescheuchtem Wild hält.