Butterfly – Der blonde Schmetterling

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Filmdaten
Deutscher TitelButterfly – Der blonde Schmetterling
OriginaltitelButterfly
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1982
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieMatt Cimber
DrehbuchMatt Cimber
ProduktionMatt Cimber
MusikEnnio Morricone
KameraEduard van der Enden
SchnittBrent A. Schoenfeld
Besetzung

Butterfly – Der blonde Schmetterling ist ein US-amerikanisches Filmdrama von 1982.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nevada, Ende der 1930er Jahre: Unerwartet taucht die junge Frau Kady bei der stillgelegten Silbermine auf, die von Jess Tyler seit Jahren bewacht wird. Sie darf einige Zeit bleiben und stellt sich bald als seine Tochter vor. Jess beginnt väterliche, wie auch erotische Gefühle für Kady zu entwickeln, was Kady dankbar annimmt. Kady möchte heimlich Silber in der Mine abbauen um für sich und ihr Baby zu sorgen. Jess stimmt nach einigem Zögern zu.

Einige Zeit später taucht Kadys Schwester mit dem Baby, ihre Mutter Belle sowie deren neuer Lover Moke Blue bei der Mine auf. In wenigen Tagen schon soll Kady von Wash Gillespie, dem wohlhabenden Sohn des Minenbesitzers, vor den Traualtar geführt werden. Jess erwischt Moke Blue, wie er selbst heimlich Silber aus der Mine stehlen will. Plötzlich erkennt Jess das Muttermal auf seinem Bauch, welches dem des Babys gleicht. Jess schießt Moke nieder. Jener erwähnt im Sterben, dass auch Kady sein Kind ist.

Jess und Kady müssen vor Gericht erscheinen, da der Vorwurf des Inzest im Raum steht. Jess muss nicht für zehn Jahre ins Gefängnis, da er nachweisen kann, das die männlichen Nachkommen der Familie Blue jeweils ein schmetterlingsförmiges Muttermal tragen. Zurück in der Freiheit zeigt sich Kady dankbar. Sie wird mit Wash Gillespie zusammen sein, während Jess „immer ihr Daddy“ sein wird.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert lose auf dem Roman The Butterfly des Autors James M. Cain von 1947.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift Cinema gibt einen Daumen nach unten: „Das unfreiwillig komische Machwerk basiert auf einem Roman von James M. Cain (‚Wenn der Postmann zweimal klingelt‘). Fazit: Auch der Co-Star Orson Welles kann nix retten.“[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde bei der Wahl zur Goldenen Himbeere 1983 zehnmal nominiert. Ausgezeichnet wurde er für die schlechteste Schauspielerin, schlechtester Nebendarsteller und schlechteste Newcomerin.

Bei den Golden Globe Awards 1982 wurde er dreimal nominiert und Pia Zadora als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Butterfly bei cinema.de