Carl Lange (Maler)

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Carl Lange, modernisiert auch Karl Lange, (* 1884 in Penig; † 1956 in Karl-Marx-Stadt) war ein deutscher Maler, der vor allem durch Historienbilder und Landschaftsansichten bekannt wurde.

Er studierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Kunstakademie in Dresden, wo er ein Schüler von Eugen Bracht und Gotthardt Kuehl war. Anschließend hielt er sich für Studienzwecke in München auf. Zuletzt ließ es sich in Chemnitz nieder.

Für das Rathaus von Neustädtel im Erzgebirge schuf er beispielsweise in der Zeit des Nationalsozialismus das Großgemälde Bergaufzug in der Neustädtler Bergbaulandschaft. Aus Anlass der Sächsischen Künstlerhilfswoche, veranstaltet von der Kunsthütte zu Chemnitz im Städtischen Museum vom 4. April bis zum 10. Mai 1928, organisierte er mit Friedrich Schreiber-Weigand eine Ausstellung aus Privatbesitz.[1] Ferner gestaltete er Illustrationen für Zeitschriften und Hefte wie die Ostdeutschen Monatshefte für Kunst- und Geistesleben.

Carl Lange war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausstellung aus Privatbesitz 1928. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. kuenstlerbund.de: Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Lange, Carl (abgerufen am 3. Oktober 2015)