Carl Pogge

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Thünen-Pogge-Begegnungsstätte in Warnkenhagen-Tellow

Carl Pogge, auch Pogge-Roggow (* 24. Oktober 1763 in Klein Methling; † 12. Oktober 1831 in Roggow; vollständiger Name: Carl Johann August Peter Pogge) war ein deutscher Landwirt aus der mecklenburgischen Familie Pogge und Agrarschriftsteller.

Gedenkstein in Lalendorf-Roggow

Pogge war Pächter und Besitzer mehrerer Güter. Als Autodidakt hatte er sich umfassende landwirtschaftliche Kenntnisse angeeignet. Er erwarb sich bedeutende Verdienste um die mecklenburgische Landwirtschaft. Seine seit 1817 praktizierte Methode, Moorwiesen mit einer Sandschicht zu bedecken, erwies sich als ein erfolgreiches Verfahren der Moorkultur. Diese Form der Bewirtschaftung, in Mecklenburg vielfach als Bepoggeln bezeichnet, war die Vorstufe der später von Theodor Hermann Rimpau entwickelten Moordammkultur. Pogge, der eng mit Johann Heinrich von Thünen befreundet war, wurde 1818 zum Domänenrat ernannt. Im Mecklenburger Landtag führte er die humanistisch-demokratische Opposition an.

Seine beiden Söhne Friedrich Pogge (1791–1843) und Johann Pogge (1793–1854) waren gleichfalls bedeutende Landwirte.

In Tellow gibt es eine Thünen-Pogge-Begegnungsstätte (im um 1815 erbauten ehemaligen Pferdestall Thünens).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gertrud Schröder-Lembke: Carl Pogge und seine Söhne. Ein Beitrag zur mecklenburgischen Agrargeschichte in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Privatdruck: Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG, Hohenlieth. Holtsee 1992 (mit Bild).
  • H.-Joachim Mohr: Carl Pogges Moorbesandung – Geschichte und Gegenwart. In: Zeitschrift für Agrargeschichte Jg. 42, 1994, S. 10–25.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]