Carlo Rizzo (Perkussionist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Carlo Rizzo (* 1955 in Mestre) ist ein italienischer Perkussionist, der sich besonders auf das Tamburello, eine süditalienische Form des Tamburin, spezialisiert hat.

Rizzo studierte bis 1979 Malerei und Bildhauerei an der Accademia delle Belle Arti in Rom. In dieser Zeit erlernte er auch die Technik des Tamburellospiels bei Alfio Antico und das Spiel der neapolitanischen Tammorra bei Raffaele Inserra. Er vervollkommnete seine Kenntnisse autodidaktisch und trat bald mit verschiedenen italienischen Gruppen für traditionelle Musik auf.

1983 gastierte er als Musiker in Giovanna Marinis Il Regalo dell’ Imperatore in Frankreich, wohin er im Folgejahr ganz übersiedelte. Er lebte zunächst in Paris, später in Grenoble. Er arbeitete bald mit zahlreichen Gruppen und Musikern aus den Bereichen der traditionellen Musik, des Jazz und der zeitgenössischen Musik zusammen und trat bei Konzerten und Festivals in ganz Europa, den USA, der Karibik und Lateinamerika, in Asien und Afrika auf.

1988 unterrichtet er am Conservatoire National von Réunion, 1994 am Konservatorium von Rueil-Malmaison. Zwischen 1991 und 1993 unterrichtete er an der Pariser Universität traditionelle italienische Musik. Rizzo entwickelte zwei eigene Formen des Tamburello (Tamburello Politimbrico und Tamburello Multitimbrico), die er auch selbst herstellt.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tammurriata, 1991
  • Poliritmia, 1992
  • La Fête des Reugnes, 1993
  • Toscane, 1998
  • Canto Ritmico, 2000
  • Lumiera, 2000