Carlos Spoerhase

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Carlos Spoerhase (geb. 1974) ist ein deutscher Literaturtheoretiker und Professor für Germanistik an der Universität Bielefeld.

Spoerhase hat Deutsche Literatur, Philosophie sowie Politische Theorie und Ideengeschichte studiert. Er wurde 2006 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Spoerhase habilitierte sich 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin und folgte im gleichen Jahr einem Ruf auf eine Professur für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2017 lehrt er auf einer Professur für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Im Rahmen von Gastaufenthalten hat Spoerhase an der Johns Hopkins University, am King’s College London und an der University of Pennsylvania gearbeitet. Er schreibt regelmäßig über Gegenwartsliteratur und Geisteswissenschaften für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, den Merkur und New Left Review.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Format der Literatur. Materielle Textualität zwischen 1740 und 1830. Göttingen 2018.
  • Linie, Fläche, Raum. Die drei Dimensionen des Buches in der Diskussion der Gegenwart und der Moderne. Göttingen 2016.
  • Heinrich von Kleist: Robert Guiskard, Herzog der Normänner. Studienausgabe, Stuttgart 2011.
  • Autorschaft und Interpretation. Methodische Grundlagen einer philologischen Hermeneutik. Berlin und New York 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]