Caroline Davis

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Caroline Anson Davis (* 1981 in Singapur) ist eine in den USA lebende Jazzsaxophonstin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Davis, die einen britischen Vater und eine schwedische Mutter hat, spielt seit ihrem zwölften Lebensjahr Saxophon. Im Jahr 1999 begann sie ein Studium der Psychologie an der University of Texas, das sie mit einem Bachelor abschloss. Sie wechselte später an die Northwestern University, wo sie neben Psychologie auch Musik studierte[1] und im Jahr 2010 über Semantisches Wissen bedeutender Jazzmusiker promovierte.[2] 2006 erhielt sie einen Preis als herausragender Solist des Down Beat. 2011 trat sie im Betty Carter Jazz Ahead Program des Kennedy Center auf.

Im Jahr 2012 veröffentlichte Davis ihr erstes Album „Live Work & Play“ mit Mike Allemana (Gitarre), Matt Ferguson (Bass) und Jeremy Cunningham (Schlagzeug).[3] Im Bereich des Jazz war sie zwischen 2007 und 2012 an drei Aufnahmesessions beteiligt, u. a. mit der Stone/Bratt Big Band um Doug Stone und Doug Bratt.[4]

Davis spielte auch mit Maitri, Fatbook, Deep Fayed, Zing!, Pedway, Tomorrow Music Orchestra, James Davis Quintet, und Ted Sirota's Rebel Souls. 2018 legte sie das Album Heart Tonic (Sunnyside Records, mit Marquis Hill, Julian Shore, Tamir Shmerling und Jay Sawyer) vor, gefolgt von Alula (2019), mit Matt Mitchell und Gregory Saunier. Gegenwärtig (2019) leitet Davis ein Quintett, dem Marquis Hill, Julian Shore, Chris Tordini und Allan Mednard angehören.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Caroline Davis & Rob Clearfield: Persona—Anthems (Sunnyside, 2019)
  • Brad Linde/Caroline Davis/Russ Lossing/Deric Dickens: Urbane Outfit (2020)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Margasak: Caroline Davis, a saxophonist 20 years in the making. In: Chicagoreader.com. 16. Oktober 2012, abgerufen am 24. August 2014.
  2. Semantic knowledge of eminent jazz performers: A study on the impact of community affiliation and expertise (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)
  3. Mark F. Turner: Caroline Davis: Live Work & Play (2012). In: allaboutjazz. 7. November 2012, abgerufen am 24. August 2014.
  4. Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen 24. August 2014)