Chris Kraus (Schriftstellerin)

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Chris Kraus (2015)

Chris Kraus (* 1955 in New York City)[1] ist eine amerikanische Schriftstellerin und Filmemacherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chris Kraus wuchs in Connecticut und Neuseeland auf. Nachdem sie den Bachelor of Arts an der Victoria University of Wellington, Neuseeland erhielt, arbeitete sie fünf Jahre als Journalistin, bevor sie nach New York zog. Als ein Teil der Kunstszene, kreierte sie Filme, Videokunst und Bühnenstücke.

Zu ihren Prosawerken gehören I Love Dick, Aliens & Anorexia und Torpor. Ihr erstes Sachbuch Video Green handelt von der Kunstszene der 1990er Jahre in Los Angeles. Zu ihren Filmen zählen Gravity & Grace, How To Shoot A Crime und The Golden Bowl. Kraus lebt in Los Angeles.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 erhielt sie den „Frank Jewett Mather Preis für Kunstkritik“ von der College Art Association.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • I Love Dick. Semiotext(e), New York 1997.
  • Aliens & Anorexia. Semiotext(e), New York 2000.
  • mit Sylvere Lotringer: Hatred of Capitalism: A Semiotext(e) Reader. 2001.
  • Video Green: Los Angeles Art and the Triumph of Nothingness. Semiotext(e), New York 2004.
  • mit Jan Tumlir; Jane McFadden: LA Artland: Contemporary Art from Los Angeles. Black Dog Publishing, 2005.
  • Torpor. Semiotext(e), New York 2006.
  • Schreib mir. Übersetzung Charlotte Brombach und Kevin Vennemann. SuKuLTuR, Berlin 2013, ISBN 978-3-95566-000-0.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marie Schmidt: Keine Cowboy als Mann. Rezension. In: Die Zeit. 26. Januar 2017, S. 43.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. egs.edu
  2. Awards. The College Art Association, abgerufen am 30. Mai 2011.